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Weihnachtsbaum-Verkauf zugunsten Obdachloser

04.12.2008 | 15:53 Uhr

Zum sechsten Mal verkauft der Verein „Gemeinsam gegen Kälte” in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte vor den Feiertagen Weihnachtsbäume. Standort des Verkaufs ist wieder der Friedrich-Wilhelm-Platz (am Sonnenwall).

Los geht's am kommenden Dienstag, 9. Dezember, 11 Uhr. Zur Eröffnung kommt Schlagerstar Benny Martell.

Um 12 Uhr wird Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski den Verkauf offiziell eröffnen. Täglich von 11 Uhr bis 19 Uhr werden fortan bis einschließlich Montag, 22. Dezember, insgesamt 800 frisch im Sauerland geschlagene Weihnachtsbäume zum Kauf angeboten.

Im Vorjahr waren bei der Aktion 600 Bäume verkauft worden. Netto-Erlös: rund 7 000 Euro. In diesem Jahr kommt zusätzlich eine Spende der Post-Spar- und Darlehenskasse (PSD-Bank) über 5 000 hinzu.

„Man kann nur dankbar sein für solches Engagement”, erklärte Komorowski gestern zu den Aktivitäten des von Kurt Schreiber geführten Vereins. Er zählt knapp 25 Mitglieder. Rund 20 Helfer treten beim Verkauf in Aktion. „Wir haben damit vor Jahren eine Marktlücke in der Innenstadt genutzt”, erzählt Schreiber.

Reisemobil fährt Obdachlosen-Treffs an

Mit seinem Reisemobil, einem umgebauten Wohnmobil, steuert der Verein die Treffpunkte Obdachloser an, um Ansprechpartner und Helfer für sie zu sein. „Wir haben immer Kaffee und Lebensmittel an Bord”, sagt Kurt Schreiber. Nachgefragt würden aber auch Kleidung, das Telefonierenkönnen, Fahrgeld-Gaben oder die Übernahme der Praxisgebühr zum Arztbesuch.

Allerdings gehören auch Personen, die „nur” von Wohnungslosigkeit bedroht sind, zur Zielgruppe des Vereins. Dann nämlich gilt, den Fall in die Obdachlosigkeit zu verhindern und gemeinsam mit der städtischen Fachstelle für Wohnungsnotfälle nach Auswegen zu suchen.

Martin Kleinwächter

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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