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Fairer Handel

WDR-Sportreporter Manni Breuckmann setzt sich für fair gehandelte Produkte ein

10.08.2012 | 09:00 Uhr
WDR-Sportreporter Manni Breuckmann setzt sich für fair gehandelte Produkte ein
Auf dem Fahrrad mit einem Korb voller fair gehandelter Waren: Manni Breuckmann, Martin Schaper, Ribhi Yousef, Vera Dwora und Claudio Gnypek (u.).Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   Der Aktion "Fairtrade Town", die sich für fair gehandelte Lebensmittel einsetzt, sind im europäischen Ausland schon 937 Städte beigetreten. Deutschland hinkt mit 86 Städten hinterher. Sportreporter Manni Breuckmann will die Menschen für faire Produkte sensibilisieren und unterstützt die Kampagne.

Diese Stimme kennen viele Radio-Hörer, vor allem, wenn sie Fußballfans sind: Sie gehört dem WDR-Sportreporter Manni Breuckmann . Jetzt erhebt er seine Stimme für ein „Fairplay“ der ganz anderen Art und es heißt nicht mehr „Manni gegen den Rest der Welt“, sondern „Manni für Eine Welt“.

Er unterstützt die Kampagne für fair gehandelte Lebensmittel mit dem Ziel, dass das Ruhrgebiet in naher Zukunft zur „Fairtrade“-Region wird, in der Waren zu fairen Preisen gehandelt werden. Dazu müssen aber die Kommunen zunächst einmal zur „Fairtrade Town“ werden. Dortmund ist schon dabei, Duisburg soll bald auch mitmachen.

Bundesrepublik hinkt hinterher

„Während sich im europäischen Ausland schon 937 Städte der Aktion angeschlossen haben, hinkt die Bundesrepublik hinterher“, erklärte Breuckmann am Donnerstag im „Haus der Kirche“ vor Medienvertretern. „In Deutschland sind es erst 86.“ Angespornt durch den Anspruch des Kulturhauptstadtjahres 2010 auf Nachhaltigkeit hat das „Netzwerk Faire Metropole Ruhr“ nun vor, das Thema stärker in die Köpfe der Menschen zu bringen.

„Wir haben alle Fraktionen und den Oberbürgermeister angeschrieben, damit Duisburg zur Fairtrade Town gemacht wird“, erklärt Sprecherin Vera Dwors. „Um den Titel überhaupt erhalten zu können, muss es zunächst einmal einen entsprechenden Ratsbeschluss geben.“

Und der muss auch Folgen haben: Künftig darf es dann bei Sitzungen nur noch fair gehandelten Kaffee, Tee oder Kekse geben. „Ferner ist es notwendig, dass in einer bestimmten Anzahl von Geschäften fair gehandelte Produkte verkauft werden. In Duisburg wären das 60 Geschäfte und 30 Gastronomiebetriebe.“ Ferner soll das Thema in den Medien präsent sein und in den Schulen soll entsprechende Bildungsarbeit zum Thema „Eine Welt“ erfolgen.

Mitte nächsten Jahren, so hoffen die Initiatoren, könnte dann auf einer ruhrgebietsweiten Veranstaltung vielleicht bereits verkündet werden, dass das Ruhrgebiet auf dem Weg ist, zur „Fairtrade“-Region zu werden. Insgesamt 53 Kommunen müssten dazu mitmachen. Die Betriebe und Geschäfte, die sich beteiligen, dürfen mit einem Fairtrade-Logo werben, wenn sie mindestens zwei fair gehandelte Produkte anbieten.

Alfons Winterseel



Kommentare
10.08.2012
12:29
WDR-Sportreporter Manni Breuckmann setzt sich für fair gehandelte Produkte ein
von Pit01 | #1

Gut so, Manni. Auch ich kaufe verschiedene fair gehandelte Dinge, wie z.B. Tee oder Bananen ein. So viel teurer ist das nicht und man gibt ( hoffentlich ) den Leuten in der 3. Welt einen fairen Lohn für ihre Arbeit.

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