Wasserwege und Industriekultur

Mancher Duisburger aus dem Süden überquert nur ungern die Ruhr – die 50-km-Runde von Günter Tullius gibt reizvolle Gelegenheit, den Norden im Sattel zu erradeln.

Ab Schwimmstadion Margarethenstraße geht’s über den Innenhafen zur Aakerfährbrücke und an den Rhein-Herne-Kanal. Der gut ausgebaute Uferweg führt bis vor die Schleuse Lierich, dort links halten Richtung Ingenhammshof und Landschaftspark Nord, der zur Entdeckung und Rast in der Gastronomie einlädt. Durch die Emscherwiesen geht’s südlich am Thyssen-Werksgelände vorbei bis Beeck und Beeckerwerth zum Rhein. Auf dem Rheindeich führt der Weg Richtung Süden bis zur Mühlenweide in Ruhrort – wer mag, macht hier einen Abstecher zum Museumsdampfer Oscar Huber, die im Hafenmund vor Anker liegt.

Über den Karl-Lehr-Brückenzug (trotz Großbaustelle einseitig für Radler befahrbar) geht’s Richtung Kasslerfeld, am Ende der Brücke rechts ab auf dem letzten Kilometer des Ruhrtalradweges bis zur Skulptur „Rheinorange“ an der Ruhrmündung. Wer eine alternative Route zum Ausgangspunkt fahren möchte, wählt die Schleife über Neuenkamp und Außenhafen zurück nach Stadtmitte und gelangt über die Düsseldorfer Straße zurück zum Sportpark Wedau.