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Was den Hasen in den Beatschuppen treibt

30.12.2009 | 09:00 Uhr

Promovierte Computer-Linguistin, Dozentin für Deutsch und Wirtschaftsenglisch, zur Zeit in Arbeit ein Buch über Kalt-Akquise: Das klingt spaßbremsig. Aber: Dr. Claudia Sassen veröffentlicht alias Kalaudia Cartoons.

Promovierte Computer-Linguistin, Dozentin für Deutsch und Wirtschaftsenglisch, zur Zeit in Arbeit ein Buch über Kalt-Akquise: Das klingt spaßbremsig. Schrille Typen mit langen Nasen und breitem Grinsen, freche Sprüche, fast schmerzhaft bunt: Das ist die andere Seite von Dr. Claudia Sassen, die sie (nicht nur) in „Kalaudias Kalauer-Kalender” auslebt. Abendlicher Dialog zwischen Beatschuppen-Einlasser und besuchswilligem Hasen: „Hier isses schon gerammelt voll!” – „Dann bin ich ja genau richtig!”

Seit 2005 lebt die gebürtige Westfälin in Duisburg. Eigentlich sei Dortmund ihre Lieblingsstadt, sagt die 38-Jährige. Aber nachdem dort alle Hochöfen verschwunden sind, habe sie wieder Hüttenwerke sehen wollen. . . Schließlich ist sie quasi in einem Industriegebäude aufgewachsen: In der Kornbrennerei bei Gütersloh, in der ihr Vater arbeitete.

„Ich konnte noch nicht sitzen, da hat mein Vater mir schon Zeichnen beigebracht. Ich bin nicht in den Kindergarten gegangen, aber habe gezeichnet.” Als Kind war sie bei Malwettbewerben erfolgreich, auch ein Etikett für Getränke hat sie entworfen. Cartoonist hieß zwischenzeitlich ein Berufswunsch, aber dann wurde es doch das Sprachstudium.

Als Claudia Sassen dem Leiter des Weiterbildungsinstituts (WbI) in Dortmund, für das sie tätig ist, vorschlug, einen Beitrag in der Hauszeitung über ihr Buch zu illustrieren, gefielen ihm die Bilder. Das WbI finanzierte den Druck des Kalenders, in dem Sassens Cartoons mit Tipps für Existenzgründer kombiniert werden, und verschenkte ihn an Geschäftspartner. „Frech muss sein, bloß kein Weichspüler”, sagt sie. „Ich habe versucht, jedes sich bietende Klischee zu bedienen.” Das ist ihr gelungen – mit Lachgarantie.

Info: www.kalaudia.de.

Anne Horstmeier

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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