Warum der MSV „Thor Steinar“-Shirts im Stadion nicht verbieten will
2012-10-18T16:24:00+0200
Für die Polizei bleiben die Hooligans dennoch „nur“ „Schläger mit rechtem Habitus“ und „ohne rechten Hintergrund“. Wie dem auch sei. Der MSV jedenfalls wird den Rechten im Stadion ihre Insignien nicht nehmen. Die Stadionordnung verbietet den Besuchern zwar das Mitführen von „rassistischem, fremdenfeindlichem und rechtsradikalem Propagandamaterial“. Zuschauern mit T-Shirts der Marke „Thor Steinar“ etwa, die nahezu ausschließlich von Neonazis getragen werden, will der Verein den Zutritt aber weiterhin nicht verwehren.
Eine solche beziehungsweise ähnliche Kleiderordnung betrachten etwa Vereine wie Borussia Dortmund, Werder Bremen oder Schalke 04 als wirksames Mittel gegen Rechtsextreme im Stadion. Der MSV nicht: „Das Tragen bestimmter Modemarken“, so Sprecher Martin Haltermann, „ist nach unserer Beobachtung rückläufig. In Halle zum Beispiel trugen alle einfach weiße T-Shirts.“ T-Shirts mit Neonazi-Symbolik seien im MSV-Lager kaum zu sehen. Viele MSV-Fans sehen das anders.
"Ein gutes Dutzend Stadionverbote", darunter rechte Gewalttäter
Haltermann beruft sich auch auf einen Austausch mit dem Duisburger Staatsschutz Ende 2011: „Es hieß, dass bei unseren Fans keine rechten Tendenzen zu beobachten waren. Umso mehr haben uns die Vorfälle von Halle schockiert.“ Danach hätten sich zahlreiche Fans beim Verein über die Rechtsextremisten beschwert . Der Verein, verspricht Haltermann, „wird mit allen Mitteln gegen diese Leute vorgehen und zeigen, dass Rechtsradikale bei uns keinen Platz haben.“
Die Volksverhetzter von Halle werde der MSV mit Stadionverboten bestrafen: „Noch aber haben wir keines ausgesprochen“, sagt Haltermann, „wir wollen erst das Ergebnis der Ermittlungen abwarten.“ Aktuell schließe der Verein „ein knappes Dutzend“ Anhänger aus. Darunter auch rechtsradikale Straftäter? Haltermann: „Die sind definitiv dabei“.
-
Seite 1: Rechte Hooligans fordern Ultras und den MSV Duisburg heraus -
Seite 2: Wie die Polizei die Division Duisburg einschätzt -
Seite 3: Die Hooligans, ihre Nazi-Symbole und der „Nationale Widerstand Duisburg“ -
Seite 4: Warum der MSV „Thor Steinar“-Shirts im Stadion nicht verbieten will -
Seite 5: Wie der MSV und seine Fans auf den Rechtsruck reagieren
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |

09:29
Wegsperren diese Asis!!
16:57
Kann man nicht einfach die Stehplätze verbieten, damit will der DFB doch immer die großen Probleme lösen. Diese Idee ist genauso effektiv wie der Versuch bei Hooligans oder Rechtsradikalen aktive Gehirnzellen zu lokalisieren. Genau wegen solcher Idioten bleibe ich mit meinen Kindern den Stadien fern, mal abgesehen von den überragenden Leistungen die der MSV auf dem Grün abliefert.
03:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:55
Jegliche Kritik an der Berichterstattung wird gaaanz schnell gelöscht,das zeigt schon deutlich das Demokratie Verständnis der NRZ,aber ist ja nur ein Beispiel von vielen,wie es um Diskussionen in diesem Land bestellt ist. Unliebsames,nicht der vorgegebenen Meinung zugehörendes wird als ""Böse"" deklariert,bzw ganz schnell gelöscht. Man sollte sich mal die Einkommen/Vermögen der Redakteure und Herausgeber ua von dieser Zeitung anschauen,schnell erkennen kluge Leute,das es die sogenannte "Oberschicht" ist,Reich und Besitzend,die versucht den Leuten vorgefertigte Meinungen,die nur dem Machterhalt der Reichen dienen,unter das Volk zu bringen. Meinungsfreiheit zählt für sie gar nichts,wird nur gewährt,solang man in ihrem Sinne redet,sonst erzählen sie,das man nicht zum Kreis der Demokraten gehört,eoner Demokratie,die von ihnen selber gar nicht erwünscht ist. Denn es könnte ja ihren Besitz gefährden,das sorglose,dekadente Leben wär in Gefahr
19:19
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Danke,bin selber fast im mer beim MSV,dort werd ich mal kundtun,was der Hintergrund eurer Berichte sind. Ich hab da ganz viele Bekannte...... Eure billigen pölarisierungsversuche brinhen da gar nix. MSV Fans,ob dunkel,ob weiss,ob links,ob rechts,die halten eh zusammen. Und Zusammenhalt,das mag der mutierte Kapitalismus gar nicht gern. Gruppen sind ja schwerer zu manipulieren als der einzelne.
16:19
Sehr geehrte Moderation!
Da einige von mir kommentierte Beiträge gelöscht wurden möchte ich gerne klar stellen dürfen, dass ich keinen Beitrag gemeldet habe. Es sieht ja schon komisch aus und könnte so gedeutet werden.
Vielen Dank
Eifelzebra
15:12
Sehr geehrte Nutzer,
nur weil es Schmähgesänge schon immer gab oder einige sie als legitim ansehen, braucht man sie hier nicht ständig zu wiederholen. Zudem führen Beleidigungen lediglich dazu, dass der entsprechende Kommentar gemeldet und entfernt wird.
Ich möchte Sie also um ein wenig mehr Sachlichkeit in Ihren Kommentaren bitten. Gewaltverherrlichende oder beleidigende Kommentare haben hier nichts verloren.
Ihr Artikel sprüht ja selber nicht grade vor Sachlichkeit, Ganz im Gegenteil,da steht Polemik und fragwürdige Polarisierung im Vordergrund,lustig,das sie dann jetzt "mehr Sachlichkeit" einfordern,die sie selber nicht mal Ansatzweise selber an den Tag legten
13:36
@39
solche pauschalen Verurteilungen sind nicht viel besser als die pauschalen Verbalattacken der von dir Kritisierten
Mh, wenn es bei Hooligans nur bei verbalen Attacken bleiben würde..........
13:32
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:50
@36
Was haben denn Probleme mit bestimmten Nationalitäten mit diesem Artikel zu tun? Werden solche Dinge im Stil dieser "Fangruppe" gelöst, ist das etwa das Fazit aus Deinem Kommentar???