Vor OB-Abwahltag in Duisburg herrscht Optimismus auf allen Seiten
01.02.2012 | 10:42 Uhr 2012-02-01T10:42:00+0100
Duisburg. Die Lage vor der Abstimmung um Adolf Sauerland: Der OB setzt auf den Alltag, das Abwahl-Bündnis hofft auf 45.000 Briefwähler. Beide Seiten verbreiten Optimismus und weiter lässt sich nicht erkennen, wie der erste Entscheid in NRW über die Abwahl eines Bürgermeisters ausgehen wird.
Zwölf Tage verbleiben bis zum Entscheid über die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland . Während der OB ungeachtet seiner ungewissen Zukunft wie gewohnt Termine wahrnimmt, beispielsweise am Mittwoch das neue Gründerzentrum in Hochfeld eröffnet und sich auch bei seiner womöglich letzten Ratssitzung nichts anmerken ließ, berät die Abwahlinitiative „Neuanfang für Duisburg“ am Mittwochabend um 20 Uhr im Café Museum, wie sie ihre Wähler mobilisieren kann. So hofft der eine, das alles bleibt, wie es ist, während andere wollen, dass alles anders wird an der Spitze der Stadt. Beide Seiten verbreiten Optimismus und auch nach zweieinhalb Wochen der Briefwahl-Phase lässt sich nicht erkennen, wie der erste Entscheid in NRW über die Abwahl eines Bürgermeisters ausgehen wird.
Bisher mehr als 33.000 Briefwähler
Nach NRZ-Informationen haben bisher mehr als 33 000 Wähler ihre Stimme abgegeben oder zumindest die Briefwahl-Unterlagen angefordert. Die Bürgerinitiative hofft bis zum Ende der kommenden Woche auf die Zahl von 45 000. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2009 hatten 34 740 Wahlberechtigte ihre Stimme per Brief abgegeben, die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 45,7 Prozent. Zur Erinnerung: Für eine erfolgreiche Abwahl muss eine Mehrheit, aber mindestens jeder vierte Wahlberechtigte mit „Ja“ stimmen, das sind rund 92.000 Wähler. Feststellen lässt sich bisher lediglich eine hohe Briefwahl-Beteiligung, alles andere bleibt bis zum 12. Februar Kaffeesatz-Leserei.
„Die Spannung steigt“, sagt deshalb auch Theo Steegmann, Sprecher der Bürgerinitiative . „Bei uns steigt aber auch der Mut und die Zuversicht, dass wir es schaffen können“. Zentraler Anlaufpunkt neben den Infoständen auf den Wochenmärkten in den Stadtteilen bleibt das Infozelt der Initiative auf der Königstraße. Dort geht es in dieser Woche auch um andere politische Themen: Am morgigen Donnerstag referiert SPD-Ratsfrau Angelika Wagner über die Arbeit im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit (15.30 Uhr), am Freitag spricht Ex-Schulleiter Hartmut Pietsch über Schulentwicklung (15.30 Uhr) und am Samstag FDP-Ratsherr Frank Albrecht über Kulturpolitik (14 Uhr). Die Woche darauf plant das Abwahl-Bündnis noch Zeichenstunden mit Sauerland-Karikaturist Martin Tazl und eine Gesprächsrunde mit Alt-OB Josef Krings.
WDR kommt mit„Hallo Ü-Wagen“
Auch das Interesse der überregionalen Medien steigt zum Abwahlentscheid. Am Samstag, 11. Februar, parkt der Sender WDR5 seinen „Hallo Ü-Wagen“ vor dem Einkaufszentrum Forum. Das 37 Jahre alte Serien-Format wird seit 2010 nur noch bei besonderen Ereignissen ausgestrahlt. Der Abwahlentscheid ist so ein besonderer Anlass. Von 11 bis 13 Uhr überträgt der Sender live aus Duisburg. Für die Podiumsdiskussion fehlt Moderatorin Julitta Münch allerdings noch ein Gesprächspartner der CDU. OB Sauerland hat abgesagt, von Fraktionschefin Vogt habe man keine Antwort erhalten, hieß es gestern beim WDR.
Ins bundesweite Scheinwerfer rückt Duisburg am 12. Februar: Der Burgplatz wird zum Parkplatz für die Übertragungswagen der Fernsehsender. Die Plätze sind restlos vergeben, mehr als 80 Journalisten sollen sich für den Wahlinfoabend im Rathaus bereits akkreditiert haben.

10:08
Manchmal frage ich mich ob es die Stadt die ich 2009 als Student verlassen habe wirklich real ist. Ich frage mich wirklich wie jemand der Adolf heißt in Duisbug mal ganz nebenbei eine auf der Herkunft basierende selektive Wahlpropaganda betreiben darf....? Würde mich nicht wundern wenn es in Duisburg auch fremdsprachige Wahlzettel gibt, was aufgrund der ofiziellen Amtsprache Deutsch auch nicht statthaft sein dürfte....Zudem sollte das Wort Migranten nicht synonym für Menschen türkischer Abstammung genutzt werden...Man sollte mal Italiener, Australier, Holländer, Spanier, Chinesen und Bosnier befragen...sind doch die Nationlitätn die dort umgekommen sind...? Mich würde mal interessieren ob die türkischen Gemeinden auch noch so hinter Herrn Sauerland stehen würden wenn türkische Todesopfer " entstanden" wären....?! Armes Duisburg...
21:17
fingerzeig
Es ist immer lustig, wenn Leute sich zum Hans machen und das nicht mal merken.Weiter so!
19:54
Da scheint jemand aufzuräumen ...
"Internal Server Error"
Endbericht mit Anlagen zur Loveparade, war bis vor ein paar Tagen noch online
http://www.duisburg.de/news/102010100000334392.php
Dabei gehts doch angeblich überhaupt nicht um die Loveparade ;-
Sauerland macht ja auch keinen Wahlkampf
10:13
http://www.xtranews.de/2010/07/28/cdu-duisburg-und-das-selbstverstaendnis/
... und zu:
"Für die Podiumsdiskussion fehlt Moderatorin Julitta Münch allerdings noch ein Gesprächspartner der CDU."
sollte sich Herr Mahlberg mal dazu äußern, warum er anläßlich der "Negativberichterstattung in der gesamten Republik" immer noch an den CDU-Oberbürgermeister Herr Adolf Sauerland fest hält.
"Duisburg - eine Stadt unter Verdacht" (Jürgen Zurheide und Gunnar Menkens, 26.07.2010 21:45 Uhr, Hannoversche Allgemeine)
http://bit.ly/y7Vnvy
Der Love Parade-Besucher Mahlberg sollte sich äußern ? Das glauben Sie doch nicht ernsthaft.
Ich habe mir gerade mal die Facebook-Präsenz von "Pro Sauerland" angeschaut.
Mein Gott, sind da Vollpf..... unterwegs.
Und ein gewisser Herr Ibe mimt den Vollstrecker von Mahlbergs Propaganda.
Selbst das Dschungelcamp auf RTL kann nicht peinlicher sein.
08:54
..."das Infozelt der Initiative auf der Königstraße. Dort geht es in dieser Woche auch um andere politische Themen:"...
Was haben denn da andere Themen als die LP zu suchen?
01:04
schade das ich als essener nicht dabei sein kann.
18:38
Kein Wunder, wenn man sich möglicherweise an seinen Worten messen lassen muß, nicht wahr Herr Sauerland!
Um 20 Uhr sagt Adolf Sauerland auf einer Pressekonferenz: "Soweit wir das Szenario kennen, sind die Toten entstanden, weil man Sicherheitsvorkehrungen überklettert hat und dann abgestürzt ist."
Zu den Todesfällen hätten wohl "individuelle Schwächen" der Besucher geführt.
Nach den Obduktionen stellt sich später heraus, dass alle 21 Opfer an Brustquetschungen, nicht an Folgen von Stürzen, gestorben waren.
Da sind Tote "entsanden". Ja das ist ja eine tolle Terminologie....
18:31
Ob dem OB eigentlich klar war, dass er am Montag zum letzten Mal eine Ratssitzung geleitet hat?
Ticker, ticker, ticker...
17:38
Schon die Überschrift spricht Bände über die Neutralität von derwesten
Ist denn die RP neutral?
17:37
Sauerland ist leergebrannt und wird verbannd .