Vom Punk-Bassisten zum kreativen Feingeist

Aus einem schottischen Punk-Rebellen ist ein feinfühliger Songschreiber geworden: Auf seiner Tour macht James Yorkston im Steinbruch halt. Außerdem in den Szene-Tipps: Poetry Slam der reinsten Prägung und wilder Tanz zu erlesenen Klängen.

Zurück zu den Wurzeln

Mittlerweile ist der Poetry Slam auf der großen Bühne angekommen: Im Fernsehen und in großen Theatern wird sich inzwischen mit der feinen Verbalklinge duelliert. Im wunderbar wilden Djäzz (Börsenstraße 11) sind hingegen noch die Wurzeln des Wort-Duells zu finden. Beim Wortlaut Ruhr Poetry Slam treffen heute Abend um 20 Uhr mit Mike McGee aus Amerika, Marvin Suckut aus Konstanz und Hinnerk Köhn aus Kiel drei wortgewaltige Akteure aufeinander. Moderiert wird das Spektakel von Jason Bartsch. Eintritt: 5 Euro

Gereifter Songschmied

Seine ersten Schritte im Musikgeschäft machte James Yorkston als Punk-Bassist. Mittlerweile ist der Schotte gereift. Aus dem Rebellen ist ein filigraner Songschmied geworden, der seinen Stil zwischen Kammer-Pop und Folk einpendeln lässt. Zahlreiche Musikmagazine schwärmen von Yorkstons soeben erschienenem achten Studioalbum und preisen es als warmes Songwriter-Werk. Am Freitag um 20 Uhr spielt der Brite im Café Steinbruch (Lotharstraße 318-320). Karten gibt es für 10 Euro.

Masse an feinen Beats

Rihanna schwoft über die Tanzfläche und wirft sich in die Arme von Pharrell Williams, im Hintergrund tanzen die Herren von Daft Punk: So in etwa dürfte die Traumvorstellung der Macher der Partyreihe „The Buzza Buzz“ aussehen, die am Freitag mit Urban Hi-Quality Club Music ins Grammatikoff (Dellplatz 16a) lockt. Die DJs Booty Carell, Deckstarr, Flipp und Meskla stehen hinter den Plattentellern und werden ihre Gäste mit einer Masse von feinen Beats befeuern. Einlass ist ab 23 Uhr. Der Eintritt zur Party kostet 7 Euro.