Vom Fußgänger zum Radfahrer

Bevor sich die Kinder auf die Straße trauen, trainieren die Grundschulen erst einmal auf so genannten Jugend-Verkehrsübungsplätzen. Drei gibt es davon in Duisburg, sie werden vom Immobilienmanagement der Stadt betreut. Allerdings sind die Plätze arg in die Jahre gekommen. Die Bürgerstiftung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Flächen im Rahmen der Kampagne „Duisburg, aber sicher“ zu erneuern. Der Platz in Walsum wurde bereits saniert – der in Duissern soll folgen. Aktuell ist Hubert Becker von der Bürgerstiftung auf Sponsorensuche.

„Das Konzept der Verkehrserziehung in Jugendverkehrsschulen stammt aus den 1950er Jahren. In den Anfängen lag der Schwerpunkt auf dem Fahren mit Tretautos und auf dem Erlernen des verkehrsgerechten Verhaltens als Fußgänger“, erinnert sich Georg Puhe von der Stadt. 1972 gab es einen Erlass, dass hier die Radfahrprüfung vorbereitet werden soll. An jeder Verkehrsschule in Duisburg gibt es 20 Räder, die die Kinder leihen können.

„In Duissern gibt es noch keine Radstreifen, die auf der Straße angebracht sind. Die Kinder sollen ja nach aktuellen Regeln lernen“, betont Becker. Er hofft, noch im Sommer das Geld zusammenzubekommen.

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