Voller Bauch schaut dem MSV gern zu
01.02.2008 | 20:04 Uhr 2008-02-01T20:04:17+0100BUNDESLIGA. Heute bedienen sich 2000 Business-Gäste im Stadion am Büfett von Seven Gastro. Küchenleiter Markus Dworaczek hat sie bekocht.
Für Markus Dworaczek hat die Vorbereitung auf das Dortmund-Spiel schon am Montag begonnen. Da legte der 34-Jährige sein Spielkonzept fest: Die Hauptlast gegen die Borussia wird auf den beiden Gerichten Seelachs mit Tomatenolivensoße und Senfrostbraten mit Kartoffelgratin liegen, offensiv unterstützt von frischen Prinzeßbohnen. Von hinten sollen Kuchen, griechischer Honig-Yoghurt und Mousse au chocolat nachstoßen.
Markus Dworaczek plant nicht auf dem Spielfeld. Sondern in der Küche des Catering-Anbieters Seven Gastro aus Ruhrort. Damit die Gäste im Logen- und Businessbereich der MSV-Arena mit der Zunge schnalzen, wenn sie sich am Buffet bedient haben - was ihnen nach dem Spiel des MSV gegen Dortmund möglicherweise schwer fällt.
"Heute wird einer der schwersten Tage für das Speisen-Angebot in der MSV-Arena", erklärt Dworaczek. 2000 Business-Gäste wollen heute Nachmittag in der Haupttribüne des Stadions versorgt werden. Und dieses Angebot muss um 13.30 Uhr bereit stehen.
Dann öffnet die Haupttribüne, und die ersten Gäste treten direkt ans Büfett und greifen bei den Angeboten zu. "Für die Hauptgerichte haben wir 250 kg Seelachs und 30 ganze Lachse, 300 kg Schweinenacken, 300 kg Kartoffeln und 200 kg Prinzeßbohnen verarbeitet", so der Küchenleiter. Die 140 kg Mousse sollen auch erwähnt werden. Hektisch wird es in der Pause.

11:19
Naja, diesen Leuten geht es zu 90% doch eh nur ums sehen und gesehen werden nur ein kleiner Teil dort sind wirklich MSV-Fans. Doch mit vollgefressenem Bauch lässts sich schlecht Stimmung machen. DAfür ist ja der gemeine Volkspöbel da...
12:49
Diese verfluchten Miesepeter!!!!!!!!!!
Warum tue ich es mir immer wieder an, diese beschissenen Kommentare zu lesen??
Es war definitiv das letzte mal!!
06:10
Seid nicht neidisch auf diese Zuschauer. Die Hälfte sind sowieso Nassauer und eingeladen!
Die andere Hälfte hat dafür horrende Beträge gezahlt, die in keinem Verhältnis zu der angebotenen Catering Standard Küche und zu den Leistungen auf dem Platz stehen.
Hoffentlich ist wenigstens der Rotwein trinkbar und das Pils kühl.
Alles Sportliche ist bei diesem MSV kaum noch zu ertragen.
Im nächsten Jahr, und da braucht man kein Prophet zu sein, wird sich der Andrang in Grenzen halten.
Die Arbeit wird also angenehmer und stressfreier für Markus Dworaczek.