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Tag der offenen Tür

Viele Bewerber, viele Möglichkeiten

23.09.2012 | 17:36 Uhr
Viele Bewerber, viele Möglichkeiten
Tag der offenenTür in den DVV Ausbildungswerkstätten. Foto: Hayrettin Özcan / WAZ FotoPool

Duisburg. Der Tag der offenen Tür bei den Ausbildungswerkstätten der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) geht inzwischen auf seinen 20. Geburtstag zu. Eingestaubt ist er deswegen noch lange nicht. Die Traditionsveranstaltung lockte auch am vergangenen Samstag wieder zahlreiche Interessierte nach Hochfeld.

Nina Lauterbach ist 23 Jahre alt und steckt in ihrem dritten Lehrjahr als Industriemechanikerin. Nebenbei absolviert sie ein Studium der Mechatronik an der Uni Bochum. Vor vier Jahren bewarb sie sich für eine KIA (Kooperative Ingenieurs- Ausbildung) bei den Duisburger Versorgungsbetrieben – ein Schritt, den sie nie bereut hat.

Insgesamt rund 130 Azubis

Derzeit arbeitet sie mit vier Azubi-Kollegen an dem Prototyp einer Windkraftanlage. „Es ist doch toll, schon so früh selbstständig arbeiten zu können“, sagt sie sichtlich erfreut. Kira ist eine von insgesamt rund 130 Azubis, die derzeit bei der DVV in die Lehre gehen. Im Sommer wurden kürzlich 42 neue Lehrlinge eingestellt. Die Nachfrage nach den Plätzen ist groß. 1400 Bewerbungen sind bei den DVV hereingeflattert. „Die Bewerbungen haben wir zuerst nach Noten und Fehlzeiten gefiltert. Danach gab es einen Bewerbungstest. Die Besten wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen“, erklärt Hans-Joachim Sulberg, der Leiter der Ausbildung.

In diesen Tagen läuft bereits die Bewerbungsphase für den Ausbildungsbeginn 2013 an. Auf dem Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte noch mal über das Angebot informieren, den aktuellen Azubis beim Schweißen oder Drehen über die Schulter schauen und sich einfach mit ihnen austauschen.

Direkter Austausch ein gutes Mittel

„Der direkte Austausch ist einfach am besten. Wer könnte denn besser etwas über die Ausbildung erzählen, als die Azubis selbst“, erläutert Sulberg, der den Tag der offenen Tür extra auf einen Samstag gelegt hat. „Dann kommen nämlich nur die, die sich wirklich interessieren“, weiß er aus Erfahrung.

Das bestätigt auch Tim Sturm, ein Auszubildender der Elektrotechnik für Betriebstechnik: „Wir werden wirklich mit Fragen gelöchert. Die Besucher wollen wissen, welche Noten man braucht und wie die Berufsschule so läuft“, erzählt der Azubi. Gemeinsam mit seinem Kollegen Inanc Cengiz schwärmt er von seiner Ausbildung. „Wir wollen auf jeden Fall übernommen werden. Was Besserers könnte uns nicht passieren“, erzählen beide.

Das vorgestellte Ausbildungsangebot der DVV war durchaus vielfältig. Neben zahlreichen gewerblich-technischen Ausbildungsberufen bietet die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft auch mehrere Ausbildungsstellen im kaufmännischen Sektor an. Und einige Ausbildungen können sogar mit einem Studium verknüpft werden.

Von Martin Schroers



Kommentare
24.09.2012
05:47
Viele Bewerber, viele Möglichkeiten
von silverstone | #1

Auch hier,nichts gegen Bildung aber man sollte den ungebildeten Bürger doch nicht für dumm verkaufen.Was machen die denn ,die KIAS?

Werden von den Betrieben und der IHK schön durch die Gesellenprüfung geprügelt um sich seinem Studium weiter zu widmen.Nicht das noch jemand auf die Idee kommt diese Kinder seien so intelligent.Ne ne ,völlig flasch.Alles nur Schein.


Wie gesagt,nur mit Studenten kann man kein Geld verdienen.Weil arbeiten wollen diese ja körperlich schon lange nicht mehr.Ihr Studium aufbessern,dazu gehen Sie und erzäheln nach 10 Jahren wie sie malocht haben.Dabei wippen Sie legger in ihrem Bürostuhl und jammern.

So long,Deutschland schafft sich ab!

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