VHS berät zum neuen Bildungsscheck

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das NRW- Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Fokus stehen Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte. Beratungstermine beim Zentrum für Bildungs- und Lernberatung der VHS Duisburg können unter 0203/283-5708 vereinbart werden.

Das Angebot richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Zuwanderer können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen.

Zuschuss bis zu 50 Prozent

Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kurskosten, jedoch maximal 500 Euro. Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30 000 Euro - bei gemeinsam Veranlagten 60 000 Euro - nicht übersteigt. Wegen der begrenzten Fördermittel und des Vorrangs der Bildungsprämie des Bundes konzentriert sich der Bildungsscheck in NRW auf besonders nachhaltige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, deren Kursgebühr bei mindestens 500 Euro liegt.

Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20 000 Euro - bei gemeinsam Veranlagten 40 000 Euro - mit einem maximalen Zuschuss von 500 Euro.