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Verkehrschaos wegen A 59-Baustelle in Duisburg bleibt aus

29.10.2012 | 09:00 Uhr
In Duissern oder Wanheimerort muss der auffahren, der über die A 59 Richtung Süden fahren will.Foto: Gerd Bertelmann

Duisburg.  Seit zwei Wochen ist die Anschlussstelle Zentrum am einstigen Mercatorkreisel auf die A 59 nun schon gesperrt, doch das Chaos bleibt aus. Der städtische Projektleiter der Baustelle, Axel Brenner, lobt das Verhalten der Autofahrer und gibt Tipps zu Umleitungen.

Links oder rechts herum; die Auffahrt Duissern oder Wanheimer­ort? Das ist die Frage für Autofahrer, die in der Innenstadt auf die A 59 Richtung Süden wollen, seitdem die Anschlussstelle Zentrum am einstigen Mercatorkreisel wegen des weiteren Ausbaus der Stadtautobahntrasse seit zwei Wochen gesperrt ist.

„Die Duisburger Autofahrer sind richtig klasse und hart im Nehmen“, lobt der städtische Projektleiter der A 59-Megabaustelle Axel Brenner. Mitten in der Stadt wird eine wichtige Auffahrt gesperrt und das Chaos bleibt aus. Obgleich zu Stoßzeiten bis zu 1.200 Autofahrer das Tor gen Süden sonst nutzen. Nur am City-Umleitungsweg über Mercatorstraße, Saarstraße/Kreuzung Landfermannstraße zur Auffahrt Duissern staut sich die Blechschlange gerade zu Berufsverkehrszeiten noch mehr.

Bislang ohne spürbare Belastung

Denn den Weg nehmen ohnehin schon viele Autofahrer, seitdem die A 59-Auffahrt Richtung Norden am Hauptbahnhof gesperrt ist. Und das schon seit 2008. Nun drängelt es sich auf der Umleitung gleich doppelt. So rät Brenner auch allen Autofahrern aus der südlichen Innenstadt, bis zur Auffahrt Wanheimerort zu fahren. Die nähere Anschlussstelle Hochfeld hilft nicht: Dort geht’s bekanntlich nicht rauf auf die Bahn Richtung Süden.

Brückenabriss über Nacht

Für viele, Buchholzer etwa, lohnt es sich dann aber gar nicht mehr, die Stadtautobahn zu nehmen; sie bleiben auf der innerstädtischen Düsseldorfer Straße. Ohne spürbare Belastungen bislang, so Brenner. „Wenn es Probleme gibt, werden wir nachjustieren.“ Mit einer Beschilderung etwa oder Änderung von Ampelschaltungen.

Großbaustelle bis Ende 2013

Nur dem anstehenden Weihnachtsgeschäft geschuldet ist es, dass vor zwei Wochen nicht gleich auch die Abfahrt Zentrum aus dem Stadtnorden geschlossen wurde, um auf der Westseite der Autobahn ungehindert weiterbauen zu können. Noch sollen die Autofahrer in die Innenstadt strömen können.

Mitte Januar wird die Ausfahrt Zentrum geschlossen. Und bleibt es dann wie die Auffahrt bis zum Ende der Autobahn-Großbaustelle Ende 2013. „Wir sind im Zeitplan“, heißt es beim Bauherrn, dem Landesstraßenbetrieb.

Nadelöhr großräumig umfahren

Wer in die Innenstadt will, muss dann aus dem Norden die Ausfahrt Duissern oder Hochfeld nehmen. Gerade für Duissern erwartet Brenner dann erhebliche Belastungen.

Geplante Bauarbeiten auf der Kardinal-Galen-Straße wurden daher zunächst verschoben. Wer über die A 40 Duisburgs Innenstadt ansteuert, sollte das Nadelöhr großräumiger umfahren und lieber die Ausfahrt Häfen nehmen.

Umbau des Mercatorkreisel

Willi Mohrs



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