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Verdi fordert Rücknahme von Kündigungen im Katholischen Klinikum Duisburg

05.05.2011 | 17:25 Uhr
Verdi fordert Rücknahme von Kündigungen im Katholischen Klinikum Duisburg
150 Beschäftigte des Katholischen Klinikums Duisburg in Duisburg-Hamborn demonstrierten gegen die geplanten Kündigungen des Hauses. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Die Gewerkschaft Verdi fordert die Geschäftsführung des Katholischen Klinikums Duisburg-Hamborn auf, die vom Arbeitsgericht in Duisburg als nicht rechtmäßig erachteten Kündigungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückzunehmen.

Zur „sofortigen Rücknahme“ der Kündigungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fordert die Gewerkschaft Verdi die Geschäftsführung des Katholischen Klinikums auf.

Duisburg im Streik

Hintergrund ist die Entscheidung des Duisburger Arbeitsgerichtes , dass die Kündigungen nicht rechtmäßig seien. „Entscheidend ist dabei“, so Gewerkschaftssekretär Harald Hüskes, „dass der Arbeitgeber in einer Vereinbarung mit der Mitarbeitervertretung betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 ausgeschlossen hatte. Die Beschäftigten haben dafür die letzten drei Jahre auf ihr Weihnachtsgeld verzichtet.“

Der Arbeitgeber habe behauptet, nun in einer schwierigen finanziellen Situation zu sein und sprach deshalb trotz bestehender Verträge die Kündigungen aus. Das Gericht wörtlich: „Die Frage, ob das Arbeitsverhältnis außerordentlich beendet werden darf, darf nicht maßgeblich von Entscheidungen der Bank abhängen, welche Sanierungsbemühungen sie für erforderlich hält.“

Nach den ersten fünf Entscheidungen, die bisher erfolgt sind, geht Verdi davon aus, dass auch die weiteren knapp 20 Verfahren vor dem Arbeitsgericht gewonnen werden.

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