Hochschule
Uni Duisburg-Essen wirbt für Ingenieurberuf
09.09.2010 | 13:22 Uhr 2010-09-09T13:22:00+0200
Duisburg.Ingenieure werden dringend gesucht. Viele Abiturienten entscheiden sich jedoch gegen ein Studium in diesem Fachbereich. Die Universität Duisburg-Essen versucht dem entegegnzuwirken.
„Ingenieure verändern die Welt“, sagt Gymnasiast Felix Gabriel im Brustton der Überzeugung. Gerade bei dieser Berufsgruppe kränkelt es aber im Nachwuchsbereich. Die Universität Duisburg-Essen wollte diesem Problem mit ihrem „Schülertag Elektrotechnik“ am Donnerstag entgegenwirken.
„Es besteht ein Imageproblem. Das hat zum Teil auch mit den Horrormeldungen der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr zusammen“, sagt Prof. Dr-Ing. Holger Hirsch, Prodekan an der Universität Duisburg-Essen der im gleichen Atemzug Gründe für das Ergreifen eines Ingenieurberufs darlegt. „Ingenieure werden in allen Sparten gesucht. Das Einkommen ist zudem recht erträglich.“ Rund 100 Schüler lauschen dem Vortrag des Prodekans. Ein Übergewicht an männlichen Besuchern ist nicht zu verneinen. Viele von ihnen geben zu Protokoll, an Mathematik und Physik interessiert zu sein. Nach einer kurzen Einführung in die Theorie, steht die Praxis des Elektro-Ingenieurwesens auf dem Stundenplan der Oberstufenschüler.
Die Gruppe „Power and Energy“ mach sich zunächst auf in die Photovoltaikanlage der Räume an der Bismarckstraße. Dort schauen sie Studenten bei ihren Experimenten über die Schulter und legen schon selbst Hand an. Danach geht es weiter in das Hochspannungslabor im Herzen des Komplexes. In der 16 Meter hohen Halle sieht es aus wie in einem James-Bond-Film. Neben 7 Meter hohen Spannungsteilern schlummert in einem riesigen Käfig ein Generator mit einer Maximalleistung von 800.000 Volt. „Das alles wäre ohne Ingenieure nicht möglich“, erzähl Jörg Honerla. Unser Schüler hatte also doch recht. Ingenieure verändern die Welt.

08:43
Aus der Innensicht eines großen Technikkonzerns heraus kann ich nur warnen. Lasst euch nicht veräppeln: Man kann derzeit als Ing einen Job zu finden, aber prickelnd ist die Aussicht nicht. Und die Unternehmen sehen gerne viele Berwerber um eine Stelle....
15:51
Es gibt auch Studiengänge, die vielen jungen Leute keine gute Zukunftsperspektive zu bieten scheinen.
Mangel an Fachkräften: Ja wo denn?
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Mangel-an-Fachkraeften-Ja-wo-denn-id3663412.html
Vom Ingenieur zum Tellerwäscher
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638189,00.html
Das Märchen vom Fachkräftemangel
http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-19321/arbeitsmarkt-das-maerchen-vom-fachkraeftemangel_aid_535617.html
Als Ingenieur arbeitslos
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,690572,00.html
12:04
#1
Vielleicht machen Sie etwas falsch bei der Bewerbung, wenn es an Noten und Alter (studienzeit über 10 Jahre o.ä.) nicht liegt. Fragen Sie mal nach Rat, das meine ich ehrlich.
Der Arbeitsmarkt bietet zur Zeit viele Chancen und ist sehr viel besser als vor 8 Jahren.
11:58
#5
Was man sich so alles erzählt.
Es gab die 51er Regelung, das ist aber schon ca. 8-9 Jahre her.
Und das mit dem Firmenwagen, kostelenlos, das der erzählt oder wie?
Man muss nicht alles gleuben, was einem erzählt wird.
01:08
das Laub
01:07
Wo denn? Beim RWE etwa?
Die sind doch da fast ausnahmelos durch gut verträgliche Bedingungen sogar schon mit 45 in die Frühverrentung gegangen. Ich kenne einen, der geht aus lauter Langeweile mit der Omi von nebenan im Herbst den Laub zusammen fegen. Der hat von nichts eine Ahnung, vermutlich selbst in seiner gesamten Laufbahn nicht, und weiss vor Energie nicht wohin. Dann hat er auch noch einen Firmenwagen kostenlos. Das sind die Deals, woran ich offensichtlich nie teil habe.
15:19
Kann die obigen Kommentare so nicht bestätigen,
alle damaligen Bekannten, die es durch das zugegebenermaßen harte Ingenieuerstudium an der Uni Duisburg geschafft haben, sind heute
mit guten bis sehr guten Jobs versorgt.
Ebenso die, die es an der weniger schweren FH absolviert haben.
Klar kann man als BWLer teilweise höhere Einkommen erzielen, aber warum sollte ein technikbegeisterter (und in Mathe fitter) junger Mensch sich so ein Studium antun, was seinen Interessen nichtr entspricht?
14:14
Das Einkommen ist zudem recht erträglich.
Das mag in absoluten Zahlen stimmen, aber wenn man den Aufwand für den Weg dorthin mit einem Schmalspurstudium wie z.B. BWL vergleicht, dann hat man schon den Gedanken, dass der Ertrag gering ist.
13:39
Also so fing mein Werdegang auch an, erst besichtigt man Austellungsräume mit der damals inovativen Technik, dann kommt ein harter Weg bis zum Berufsabschluss und anschließend ist man arbeitslos oder wird allenfalls CallcenterAgent für Technik oder aber man geht für schmale Mark in den Leihbuden jobben. Macht ja bei der Qualitfikation auch echt Sinn um dann als 1-Eurojobber zu enden. Irgendwie wiederholt sich Geschichte.
12:28
Blöde Dummschwätzerei um mehr Studenten zu bekommen und damit die Arbeit der Uni zu rechtfertigen. Es gibt viel zu viele Ingenieure, ich bin auch einer und genau wie andere Ingenieure seit Monaten arbeitslos trotz Spitzennoten an der Uni und mehreren Praktika.