Das aktuelle Wetter Duisburg 17°C
Polizei

Unbekannte kippten Bauschutt in Naturschutzgebiet

04.01.2013 | 16:57 Uhr
Unbekannte kippten Bauschutt in Naturschutzgebiet
Unbekannte kippten ihren Bauschutt in das Naturschutzgebiet an der Mühlenbergheide.Foto: WAZ

Mülheim/Duisburg.   Im Naturschutzgebiet an der Mühlenbergheide kippten Unbekannte große Mengen Bauschutt ab. Die Polizei fand unter anderem volle Mülltüten, Rohre und Holzlatten im Wassergraben neben dem Wald. Die erste Spurensuche könnte nach Duisburg führen.

Mitten ins bewaldete Naturschutzgebiet an der Mühlenbergheide in Mülheim-Saarn, nahe der Duisburger Stadtgrenze, kippten Unbekannte vermutlich zwischen den Feiertagen Weihnachten und Neujahr illegal große Mengen Bauschutt ab.

Unrat im Wassergraben

Etwa 100 Meter von der Einmündung Mühlenbergheide und Großenbaumer Straße entfernt, fuhren die noch unbekannten Beschuldigten mit dem Abfall über den Fußweg „Holzenbergs Bruch“ in den Wald. Steine, volle Mülltüten, Rohre, Holzlatten, ein Plakat zum türkischen Bauprojekt „Narin Park“ und weiteren Unrat fanden Polizisten im Wassergraben neben dem Wald.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen

Die erste Spurensicherung im Wald könnte auf einen Verursacher aus Duisburg hinweisen. Hinweise nimmt die Polizei Essen/ Mülheim unter Telefon 0201/8290 entgegen.



Kommentare
06.01.2013
22:56
Unbekannte kippten Bauschutt in Naturschutzgebiet
von altwissen | #1

Wäre ja mal schön, wenn die Ordnungsbehörden bei der Verfolgung von Umweltsündern Erfolge melden könnten. Aber Fehlanzeige. Wohl keiner dieser Übeltäter macht es den Behörden (einschl. Polizei) einfach und hinterlassen eine Visitenkarte. Diese Schlappschwänze kommen im Dunkel und schauen sehr genau, ob ihnen bei ihrem Vorgehen jemand auf die Finger schaut. So fühlen diese Gauner sich da unbemerkt, wo es abgelegen und das Gelände ohne Beobachtung steht und derlei Vergehen möglich sind. Gewöhnliche Kriminelle. Das gilt auch für die Industrie. Die jahrzehntelang ihren Schadstoffe in die Umwelt entsorgte ohne sich für den Folgen verantwortlich zu fühlen. Bleibt nur noch die Atomwirtschaft, die sich auf Kosten zukünftiger Generationen bereichert, ohne sich um eine Endlösung für die Entsorgung und deren Kostenübernahme für den Atommüll zu sorgen. Parasiten!

Aus dem Ressort
Universiade vor 25 Jahren - Hauch von Olympia in Duisburg
Universiade
Die Universiade lockte vor genau 25 Jahren über 3000 Aktive, Zehntausende Besucher und Politprominenz nach Duisburg. Der frühere Sportamts-Leiter Hermann Eichhorn erinnert sich an das Sportspektakel, das einen Hauch von Olmpischen Spielen verströmte.
Der gute Alltag, kaum bemerkt
Stadtgespräch
Duisburg steht wieder in den Schlagzeilen, den schlechten. Wegen des Zeltdorfes für Asylbewerber. Ja, die Stadt hat Probleme und macht auch eigene Fehler, aber dennoch: Da ist auch der Drang, sich vor diese gebeuteltet Stadt zu stellen.
Familie dankt Ersthelfern nach Herzinfarkt bei Jazz-Konzert
Notfall
Am 7. August, Carmen Welky lauschte gerade mit einer Freundin der Musikgruppe „Trionova“, änderte sich das Leben für die Familie Welky schlagartig. Ihr Lebensgefährte wollte sie gegen 21 Uhr abholen, kam auch zum König-Heinrich-Platz und brach dann zusammen. Ersthelfer retteten ihm das Leben.
Diskussion um Duisburger Flüchtlings-Unterkunft im Hospital
Flüchtlinge
Duisburg sucht mit Hochdruck nach Unterkünften für Asylbewerber, während die Kritik an dem Zeltdorf in Walsum nicht abreißt. Wieder in der Diskussion ist das leer stehende St. Barbara-Hospital in Neumühl. Dagegen hatte es schon Proteste gegeben. Als schnelle Lösung scheint es nicht geeignet.
Die Front der Outlet-Kritiker im Duisburger Rat wächst
Outlet-Center
Die Zahl der Gegner des Factory Outlet Centers in Duisburg-Hamborn wächst. Selbst in der Politik, die das Projekt nahezu einstimmig beschlossen hatte, werden die Stimmen lauter, die Chance zum Ausstieg zu nutzen. Angefacht werden könnte die Debatte durch ein neues Buch des Architekten Walter Brune.