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Ultraschall auf der B 1

07.07.2008 | 20:26 Uhr

LOVE PARADE. Duisburger Club springt mit DMG an der Seite in Dortmund ein, und kann sich gleich auf die vorderste Position im feiernden Partyzug freuen. Anheizer ohne Kohlenstaub-Image.

Eigentlich war es der Zufall, der dafür sorgte, dass die Duisburger Marketing Gesellschaft (DMG) und die Veranstalter der ultraschall-Partyreihe in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Float auf der Loveparade in Dortmund vertreten sein werden. Bochum sagte kurzfristig ab und machte den Platz für Duisburg frei - den ersten Platz.

"Wir dürfen den Festzug durch die Dortmunder Innenstadt eröffnen und wollen diese einmalige Gelegenheit nutzen, um zu zeigen, wie attraktiv und lebendig die Duisburger Clubszene ist.", sagt Martin Menkhaus, Pressesprecher und Veranstalter der ultraschall-Party, die monatlich den Prive? Club im Innenhafen zum Publikumsmagnet werden lässt.

Verzicht auf harte Technoklänge

Resident-DJ Eric Smax, der mit der richtigen Musikauswahl für Stimmung unter den Feiernden sorgen will, kennt die gängigen Klischees, die den Loveparade-Besuchern anhaften. Aber auf Kuhfellbikinis, harte Technoklänge und Drogenexzesse wird auf dem Duisburger Wagen bewusst verzichtet. Stattdessen werden die Teilnehmer ganz in Weiß gekleidet zu House- und Clubmusik der alten Schule zur Hochform auflaufen.

Das Design des Floats wendet sich gegen das verstaubte Kohle-Image der Stadt: "Es wird niveauvoll und stylisch", verspricht Menkhaus und lässt uns schon einmal einen Blick auf die nicht ganz authentische Duisburg-Skyline werfen. Sie zeigt die Silhouette von alten Zechen bis hin zum neuen City-Palais, und lässt auch hier erahnen, dass die Stadt Duisburg sich im Aufschwung befindet.

Bis der Float endgültig der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, wird es noch einige Zeit dauern, denn die Arbeiten daran laufen noch immer auf Hochtouren. Bis zum Start der Love Parade am 19. Juli bleibt die Vorfreude. (NF) DMG und ultraschall verlosen noch bis zum Ende der Woche Plätze auf dem Duisburg-Float. Mitmach-Bedingungen und weitere Informationen gibt es auf www.ultraschall.tv.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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