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Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an

15.09.2012 | 06:00 Uhr
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
Mitarbeiter des Unternehmens Octeo fahren seit 2011 in DVG-Bahnen mit.Foto: Matthias Graben

Duisburg.   Wegen unangebrachter Gewalt hat ein Fahrgast die Security des Unternehmens Octeo angezeigt. Zwei Security-Mitarbeiter hatten den 23-jährigen am 7. September gewalttätig aus der U-Bahn geworfen. Zeugen unterstützen die Aussage, dass es sich hier um eine unnötig brutale Aktion handelte.

Ein Zwischenfall am vergangenen Freitag, 7. September, in der U-Bahn-Haltestelle König-Heinrich-Platz erhitzt die Gemüter bei der Duisburger Verkehrs-Gesellschaft (DVG) sowie im Sozialen Netzwerk Facebook.

Ein 23-jähriger Duisburger beschuldigt auf seiner Profilseite einige Mitarbeiter des Unternehmens Octeo, das seit April 2011 für zusätzliche Sicherheit in DVG-Bahnen und -Bussen sorgen soll, ihn bei einem brutalen Übergriff aus der Bahn geworfen zu haben. Ihm sei dann von den Beschuldigten derart stark die Luft abgedrückt worden, dass er ohnmächtig wurde. Alles, so der junge Mann, aus nichtigem Anlass.

Er hat tags darauf bei der Polizei eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Octeo-Mitarbeiter erstattet. Das bestätigte Polizeisprecherin Daniela Krasch auf WAZ-Anfrage. Die Security-Leute wehren sich gegen die Vorwürfe und beschuldigen den jungen Mann, aggressiv aufgetreten zu sein und einen ausgesprochenen Platzverweis ignoriert zu haben. Es liegen erste Zeugenaussagen vor, die sowohl die eine als auch die andere Version stützen.

Mit Bier und Zigarette

Was war an besagtem Freitag geschehen? Der Duisburger und seine Freundin – eine 23-jährige Frau aus Mönchengladbach – stiegen mit zwei Hunden im Schlepptau um 22.20 Uhr an der Haltestelle Siechenhausstraße in eine Bahn der Linie 903 in Fahrtrichtung Norden, jeweils mit einer Flasche Bier und er mit einer Zigarette in der Hand. Daraufhin sei der Fahrer zu dem Pärchen gekommen und hätte sie auf das in Bahnen geltende Rauch- und Alkoholverbot hingewiesen. „Daraufhin habe ich beide Flaschen aus der Bahn entfernt“, schreibt der 23-Jährige auf Facebook .

Stellungnahme
Das sagt die Polizei zum Vorfall

„Wir wurden von der DVG über den Vorfall informiert“, so Polizeisprecherin Daniela Krasch. Die Streifenwagenbesatzung musste den Platzverweis durchsetzen, den das Security-Personal zuvor ausgesprochen hatte, nachdem sich der junge Mann geweigert hatte, den Bahnhof zu verlassen. „Weil er auch unseren Kollegen gegenüber äußerst aggressiv aufgetreten ist, kam er für die Nacht ins Polizeigewahrsam“, erläutert Krasch.

Bei der Durchsuchung des jungen Mannes fanden die Beamten Drogen. „Ihn erwartet losgelöst vom anderen Fall nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz“, so die Polizeisprecherin.

Am König-Heinrich-Platz seien dann Security-Leute hineingestürmt und hätten sie zum Verlassen der 903 aufgefordert. Als sich das Paar weigerte, sei er sofort in den Schwitzkasten genommen worden. Eine Zeugin , die ihre Schilderungen an die WAZ geschickt hat, erklärt: „Die beiden Opfer wurden regelrecht aus der Bahn geprügelt.“ Der junge Mann habe sich nicht gewehrt, sei aber noch getreten worden, als er bereits am Boden lag.

Fotos von seinen angeblich dabei erlittenen Verletzungen hat der Duisburger nun auch auf seiner Facebook-Seite hochgeladen. Eine Videoaufzeichnung der Überwachungskameras im Bahnhof existiert nach DVG-Angaben nicht.

Den Fahrer bedroht

„Unser Bahnfahrer und das Security-Personal schildern die Vorfälle anders“, erklärte DVG-Sprecher Helmut Schoofs. Demnach sei der Mann von Beginn an extrem aggressiv aufgetreten. Nach den Hinweisen des Fahrers (seit über zwei Jahrzehnten bei der DVG beschäftigt) auf das Alkoholverbot, habe ihn der junge Mann auf seinem Rückweg zur Fahrerkabine verfolgt, lautstark beschimpft und bedroht. Deshalb habe er über Funk sofort die Security verständigt. Und die DVG alarmierte zudem die Polizei. Die Sicherheitsleute hätten von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und einen Platzverweis ausgesprochen. „Weil er dem nicht nachgekommen ist, haben unsere Leute ihn unter Anwendung von körperlichem Zwang aus der Bahn gebracht“, erklärt Schoofs. Geprügelt oder getreten hätten sie nicht, erklärten die Octeo-Kräfte gegenüber der DVG.

Insgesamt sechs Securityleute seien am König-Heinrich-Platz vor Ort gewesen: Drei, die in die Bahn gegangen sind und drei, die davor gewartet haben, so Helmut Schoofs. Die Bahn musste für mehrere Minuten an der Haltestelle stehen bleiben, so dass andere Fahrgäste die Ereignisse beobachten konnten und es somit zahlreiche weitere Zeugen geben muss.

Die Polizei spricht nun die dringende Bitte aus, dass sich diese Fahrgäste beim zuständigen Kriminalkommissariat 36 melden sollen: 0203/2800.

Thomas Richter


Kommentare
21.09.2012
18:39
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von halenerstrasse | #56


Seltsamerweise bin ich heilfroh, wenn ich in der S-Bahn Uniformen sehe ( was viel zu selten geschieht!)
Ich bin erstaunt, dass trinkende Randalierer ( die ich viel zu oft erleben muss) hier teilweise so eine Unterstützung finden.

Für mich sind die Störer ein Gräuel und ich würde denen Fahrverbot in allen öffentlichen Verkehrsbetrieben auf Jahre erteilen. Im Interesse der zahlenden und friedlichen Fahrgäste.

19.09.2012
11:42
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Sentinel | #55

Gefahren und Übergriffe auf Fahrgäste im Bereich ÖPNV sind keine Seltenheit mehr und nicht alles wird in der Print-Presse veröffentlicht. Persönlich bin ich seit gut 20 Jahren im Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum tätig und erfahre die steigende Veränderung der Qualität von Straftaten hautnah. Szenebildungen im Nahbereich von Bahn- U-Bahn und DB ist immer häufiger zu beobachten. Verhaltensweisen wie betteln, pöbeln oder seine Notdurft (klein wie groß) in Anlagen des ÖPNV zu verrichten, ist keine Seltenheit. Wenn ein 23 Jähriger mit Alkohol, Zigaretten und BTM in den Taschen eine Bahn nutzt, dazu zwei Hunde (bestimmt keine Dackel) dabei führt, der ist mit Sicherheit nicht zugänglich für vernünftige Erklärungen über die Hausordnung. Eine solche Person findet sich auch nicht grundlos für 24 Std im PG (Polizeigewahrsam) wieder. Wir schützen Menschen vor Gefahren und Übergriffen und es wird nicht ungefährlicher für Sicherheitsbeauftragte.

5 Antworten
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Codemancer | #55-1

Von mir aus könnten ruhig mehr von diesen Ordnungs- und Sicherheitskräften im ÖPNV unterwegs sein. Ich bin es schon ziemlich leid, dass ich mich dauernd mit irgendwelchem ******* abgeben muss, dessen scheinbar einziges erklärtes Ziel es ist, der Gesellschaft und insbesondere mir, auf den Senkel zu gehen.

Gestern auch mal wieder in einen Bus gestiegen, wo hinten der Boden mit Überresten von Sonnenblumenkernen übersäht war. Neben mir saß dann ein Typ, der meinte, die übelste Art von Techno, die ich je hören "durfte" in "Zimmerlautstärke" über seine Ohrhörer schallen zu lassen. Ein anderes Mal packte jemand eine Käsestulle mit fragwürdiger Überreife aus - herrliches Aroma.

Und wenn man mal was sagt, dann darf man sich auch noch beleidigen lassen.

Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Sentinel | #55-2

Das Problem liegt in zwei wichtigen Bereichen, 1. die Kosten für mehr personelle Sicherheit wird ungerne von den Betreibern des ÖPNV zur Verfügung gestellt und man greift nur selten auf erfahrene Sicherheitsberater zurück die extern eingekauft werden müssten und 2. besteht leider durch den großen Umfang der Sicherheitsbereiche die heutzutage abgedeckt werden, immer noch ein Ausbildungsdefizit welches aber für das zum Einsatz kommende Sicherheitspersonal vor Ort durch spezielle Schulungen im Einsatzbereich korrigiert werden könnte. Oft findet man auch nicht genügend erfahrenes Personal welches bereit ist, sich den Gefahren im ÖPNV zu stellen da es nicht selten zu Übergriffen kommt was dann als Berufsrisiko deklariert wird und der Sicherheitsmann bei Schaden oft auf sich alleine gestellt ist. Regelmäßige Nutzer von Bussen und Bahnen sollten sich viel öfter wie hier, an die DVG Geschäftsstelle oder direkt an den Vorstand wenden.

Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Codemancer | #55-3

Das Problem ist, die Situation wird nicht besser. Für mich ist das mittlerweile einer der Hauptgründe, mein Abo-Ticket so schnell es mir möglich ist abzuschaffen.

Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Sentinel | #55-4

Sein Abo zu kündigen ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die richtige Antwort auf die Zustände. Sie können mir glauben, nicht nur im Bereich des ÖPNV ist man Gefahren ausgesetzt und weglaufen oder Augen verschließen hilft nicht. Wenn die Kommentatoren, die sich hier zu Wort und Schrift melden, den direkten Weg an die DVG Geschäftsstelle oder an den Vorstand der Stadtwerke suchen würden und sich dort schriftlich beschweren oder auf die Zustände aufmerksam machen, dann kann man was bewegen. Die Herrn dort nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel nicht außer zu Werbezwecken und dann sind die Busse und Bahnen sauber wie auch sicher aber man kann ihnen das Interesse an einem sauberen Image nicht absprechen. Nur so kann erreicht werden, das Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Codemancer | #55-5

Die "Gefahren" sind nicht der Grund... nein, wirklich, vor dem **** in Bus&Bahn habe ich gewiss keine Angst.

Ich habe einfach nur keine Lust auf die Leute. Sei es der geistig eher zweifelhafte Teenie mit Ghettoblaster-Syndrom oder der daueralkoholisierte Sozialleistungsempfänger, der sein wohliges Odeur Stolz durch die Gegend trägt.

Mir geht das alles nur noch auf den Keks - vor allem dann, wenn wegen solchen Evolutionsbremsen sich dann auch noch die Weiterfahrt verzögert. Wie oft ich schon meine Anschlüsse verpasst habe, weil sich an jeder zweiten Haltestelle irgendwelche Schülermobs nicht entscheiden konnten, ob sie nun noch in den Bus passen oder nicht.

17.09.2012
17:43
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #54

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

17.09.2012
13:22
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Panola | #53

Ich fahre schon lange Bahn und was ich da erlebt habe ist nicht mehr normal, von Schlägereien, Pfefferspray, Betrunkene (auch mit Zigarette). Und wer den Polizeibericht mal genauer liest, erfährt auch von Handydiebstählen. Ist nicht mehr normal, was da abgeht. Ich bin froh, dass es Security gibt, und komisch, ich habe nicht gesehen, dass Unschuldige "überfallen wurden". Wer mit Kippe und Bier pöbelnd auftritt, muss sich nicht wundern, wenn er entfernt wird. Gott sei Dank entfernt wird. Aber hinterher nach dem Gesetz schreien, das sind die Richtigen.

17.09.2012
10:50
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von rudizehner | #52


Es ist erstaunlich, dass es immer dann (angeblich) keine Videoaufzeichnungen bei der DVG gibt, wenn diese das Fehlverhalten der Mitarbeiter zweifelsfrei dukumentieren könnten.

Ein Schelm, wer Absicht und Manipulation dahinter vermutet...

16.09.2012
22:57
gleiches recht für alle
von parcelpanic | #51

seltsamerweise trifft man die rächer des gesetzes auf biertrinkerkontrolle i.d.r. nur am späten abend. dabei scheint es auch einen grossen unterschied zwischen sekt trinkenden wiblichen gfajrgästen und solchen, eher männlichen bier trinkenden zu geben.

DVG-vidoeanlagen scheinen eher der abschreckung zu dienen. in wesentlichen momenten halten sie es wie passanten - besser weg sehen

1 Antwort
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von parcelpanic | #51-1

"wiblichen gfajrgästen" sollte "weiblichen fahrgästen" heissen...

16.09.2012
22:57
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von xso11 | #50

Hoffentlich lassen Sie die Leute vom Security nicht abschrecken. Es gibt genug PÖBEL in Bussen und Bahnen. Alkohol und Zigaretten rauchen in Bussen und Bahnen ist eben verboten - genau so wie Leute bedrohen usw.... Daran müssen sich auch die "mit Hund" und "Flasche Bier" halten. Den meisten fällt es schwer...... von beidem zu lassen.
Die haben eben in Bussen und Bahnen nichts zu suchen. Die BEWEGUNG an frischer Luft tut dem Körper gut und schafft einen Ausgleich und lässt die Zeit vergehen, wenn MANN sonst nichtz zu tun hat...........

16.09.2012
16:45
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von ulrics | #49

Wenn der beim Einsteigen eine Kippe im Mund hatte, hat er auch in der Haltestelle schon geraucht. Was dort meines Wissens nicht erlaubt ist.

@ #47 Ein Bier enthält eine höhere Menge Alkohol, was zu aggressiveren Auftreten führen kann.

16.09.2012
13:26
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von meuer4 | #48

Die Kameras sind doch genau für solche Fälle da. Es ist schon verwunderlich, dass entsprechendes Bildmaterial nicht vorhanden ist.

So könnte man doch auch wunderbar beweisen, dass das Pärchen mit Bierflasche und brennender Zigarette eingestiegen ist.

16.09.2012
12:02
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von Wen_juckts | #47

Mal so am Rande, was unterscheidet im Belästigungsfaktor ein Bier von einer Cola oder besser Malzbier? Kippe klar, kein Thema.

2 Antworten
Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von doddl2 | #47-1

Der Hauptunterschied ist der Effekt auf den Konsumenten. In diesem Fall war der junge Mann nach eigenen Angaben zumindest etwas "angeschrägt"... Der Belästigungsfaktor ist daher eher der Mensch, nicht das Getränk - was im Fall von Red Bull (z.B.) meistens völlig umgekehrt ist.

Übergriff in der U-Bahn – 23-Jähriger zeigt Security an
von joestar | #47-2

RedBull ist doch diese klebrige Suppe mit einem penetrant ekligen Gestank!

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