TÜV bietet Auto-Tunern Hilfe an

Tiefergelegte Karosserie, doppelter Sportauspuff, breitere Reifen, vollverchromt, satterer Sound oder Pkw-Motor im Motorrad – alles was physikalisch möglich ist, wird in den Garagen der Tuning-Szene über den Winter ausprobiert. Individualität ist für viele Fans ein wichtiger Bestandteil ihrer motorisierten Freiheit. Doch was davon ist überhaupt erlaubt? Tipps geben die Sachverständigen vom TÜV.

„Beim Thema Tuning herrscht oft große Unsicherheit“, weiß der Rheinhausener TÜV-Chef Paul Krall. Nicht jedes Bauteil, welches aus den USA, Asien oder selbst europäischen Nachbarländern importiert wird, dürfe in Deutschland verwendet werden. Krall: „Die StVZO lässt viel zu, gibt aber klare Richtlinien, was erlaubt ist und was nicht.“ Diese Richtlinien betreffen neben Lautstärke und Umweltschutz in erster Linie die Verkehrssicherheit. Denn wer sein Auto oder Motorrad umbaut, verändert automatisch auch dessen Fahreigenschaften. Damit diese Veränderungen nicht den Fahrer und dessen Umgebung gefährden oder stören, müssen sie vom TÜV abgenommen werden.

Individuelle Beratung von der Planung an bietet Wilhelm Schneider, Leiter der TÜV-Station in Duissern, an: „Wir wollen die Tuner dabei unterstützen ihre Ideen zu verwirklichen – so lange sie innerhalb der Richtlinien bleiben. Wir freuen uns über jeden, der mit tollen Ideen zu uns auf den Hof kommt.“