Tritte, Schläge, Rassismus - wieder Spielabbrüche im Amateurfußball
05.03.2013 | 07:17 Uhr 2013-03-05T07:17:00+0100
Duisburg. Im Amateurfußball sind Spielabbrüche zur Regel geworden - drei Fälle gab es am Wochenende allein in Duisburger Ligen. Der Vorsitzende im Fußball-Ausschuss im Kreis Duisburg/Mülheim/Dinslaken berichtet: Von Sperren und Geldstrafen lassen sich die Kicker schon lange nicht mehr abschrecken.
Die Winterpause im Amateur-Fußball ist vorbei. Der Ball rollt wieder, allerdings nicht immer bis zur 90. Minute. Am Wochenende gab es allein im Duisburger Ligenbetrieb drei Spielabbrüche. Für die Funktionäre ist das mittlerweile der traurige Alltag. „Ein bis zwei Abbrüche pro Wochenende sind leider die Regel“, sagt Manfred Althaus, Vorsitzender im Fußball-Ausschuss im Kreis Duisburg/Mülheim/Dinslaken. Durch Sperren und Geldstrafen lassen sich die Kicker schon lange nicht mehr abschrecken.
Eine neue Dimension erreichten die Ausschreitungen am Sonntag beim Bezirksliga-Spiel zwischen Dostlukspor Bottrop und Hertha Hamborn. Bottroper Zuschauer beleidigten den dunkelhäutigen Hamborner Torwart Ikenna Onukogu wegen seiner Hautfarbe. Nachdem Fans den Keeper auch noch mit Gegenständen beworfen hatten, warf der Duisburger seine Trinkflasche ins Publikum.
Es folgte ein Gerangel, der Schiedsrichter brach die Partie in der 88. Minute ab. Der Torwart hatte sich zuvor mehrfach beim Linienrichter wegen rassistischer Äußerungen der Zuschauer beklagt. „So etwas gehört nicht auf den Fußball-Platz. Die Vereine haben die Pflicht, so etwas zu unterbinden “, sagt Peter Thomas, Chef der Fachschaft Fußball in Duisburg.
Auch im Jugendfußball sind Tumulte keine Seltenheit
Abgebrochen wurde auch ein Kreisliga-Spiel zwischen Laar 21 und Beeck 05, weil ein bereits des Feldes verwiesener Kicker nach Angaben des Schiedsrichters den Unparteiischen attackiert hatte. Auch im Jugendfußball stehen Tumulte längst auf der Tagesordnung. Am Sonntag brach der Schiedsrichter das A-Jugend-Spiel zwischen dem TSV Bruckhausen und Viktoria Buchholz nach Handgreiflichkeiten nach 75 Minuten ab.
Auch wenn Abbrüche im unteren Amateur-Fußball längst zum Alltag gehören , beobachtet Funktionär Manfred Althaus mit Sorge, wie sich einzelne Spieler verhalten. Althaus: „Die Beleidigungen auf dem Feld nehmen nicht nur zu, sondern sie werden immer obszöner.“

16:11
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15:53
In einigen Kommentaren wird die Situation analysiert und aus verschiedenen soziokulturellen Blickwinkeln erörtert. Da kann man wie bisher wunderbar drüber schwadronieren, Sogar Doktorarbeiten schreiben, nur es bringt keinen Schritt im popeligen Alltag weiter. Augenscheinlich ist es aber erst der Anfang der Diskussion (warum auch immer). Jedoch schon HEUTE sind wir mittendrin in der Bredouille und da möchte man/frau/ich so schnell wie möglich raus. Jeder weiß, wo die Schwachstellen sind. Bitte handeln und nicht noch 20 Jahre theoretisieren und kaputtschwätzen und verschweigen.
15:22
Irgendwie betrachtet man das mit einer gewissen Art morbider Faszination.
Auf der einen Seite nicht tolerabel, wenn es auf dem Sportplatz zugeht wie beim Cage-Fighting.
Auf der anderen Seite verprügeln sich diese Fußball-Rambos größtenteils gegenseitig. Den Schiedrichtern kann man ja notfalls einen privaten Sicherheitsmann zur Seite stellen, der angreifenden Spielern eins mit dem Elektroshocker überbrät oder so.
Man sollte fast mal zu solchen Spielen gehen - das scheint ja ein Heidenspaß für Leute zu sein, die es mögen, wenn sich solche Leute gegenseitig ausknocken, statt dass die in der U-Bahn harmlose Familienväter krankenhausreif prügeln ...
15:22
Schlechte Kinderstube, die die abgebildeten ausländischen Mitbürger da so vorweisen.....
Nichts als Ärger....
15:18
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14:09
[von Admin entfernt - Tatsachenbehauptung]
14:05
Kann mich noch an einen Kapitän der deutschen Fußball- Nationalmannschaft erinnern,
der wie ein Irrer dem Gegner mit den Füßen voran in den Körper sprang,
oder einfach Selbstjustiz ausübte und den Gegner in den Nacken packte.
Das wurde vom DFB geduldet,
aber was ist das für ein Vorbild?
Die kleinen Vereine müssen jetzt die Suppe auslöffeln.
Ach so, ist Olli Kahn der Schuldige?
@halunke
Bitte keine Vorurteile, lieber mal die "Hausaufgaben" machen.
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Apropos DEUTSCHE Nationalmannschaft. Wer hat denn als Vorbild für die Integration auf dem Fußballplatz die Nationalhymne aus voller Brust nicht mitgesungen?
Wie schreibt #44 Entschuldigung:
Das wurde vom DFB geduldet,
aber was ist das für ein Vorbild?
14:04
Wenn ich diese Foto schon sehe muss ich brechen. Seit meinen Kindheitstagen ist es immer derselbe ablauf. Hitzig sind viele Nationalitäten, aber nur bei den Muslimischen Vereinen kommt es von der C Jugend bis zu den Senioren zu Handgreiflichkeiten. Es ist auch schlicht und einfach nicht tragbar, mit welcher sporlichen Rechtssprechung hier im Raum Duisburg und generell agiert wird. 150 € Strafe tun diesen Leuten nicht weh. Hier müssen die GEsetze verändert werden. Es müssen Strafen von 10.000€ und mehr her, wenn sich Vereine so verhalten. Es müssen dann halt alle Mitgleider haften wenn einzelne sich so Verhalten. Vielleicht Maßregeln die muslimischen Gewaltsportler sich dann untereinander. Auf Schiedsrichter oder andere Respektspersonen höären Sie schon lange nicht mehr. Was aus diesem schönen Sport geworden ist, seit dem Vereine wie Dostlukspor, Bruckhausen, Ataspor, Genclerbirligi, Hamborn 90 etc wie Pilze aus dem Boden ist schießen ist schlichtweg nicht länger tragbar.
Vielleicht den ganzen Text noch einmal lesen.
Auch ein Kreisliga-Spiel zwischen Laar 21 und Beeck 05 wurde abgebrochen, weil ein Spieler den Schiedsrichters attackiert hat.
Ist klar, Laar 21 und Beeck 05 sind natürlich diese muslimischen Vereine, bei denen es immer zu Handgreiflichkeiten kommt.
Erst mal informieren, bevor man einen so vorurteilsbeladenen Kommentar abgibt.
Mannomann, hier laufen se wieder rum!
Auch TSV Bruckhausen und Viktoria Buchholz, vom Namen her schon ur-muslimisch.
Ich glaube, Sie haben recht.
[von Admin entfernt - Rassismus]
13:19
Ein interressantes Spiegelbild der Gesellschaft. Immerhin gibt es dort nicht nur Beledigungen und Tätigkeiten. Es wird auch von den anwesenden einfach so hingenommen.
Außerdem wenn ein Verein so auffällig ist, kann man auch alle Spiele der Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt finden lassen und danach alternativ einfach sperren und herabstufen.