Trauriges Bild

Zu: Aus für das Haus der Schiffergemeinde

Es stimmt einen schon traurig, wenn man liest, dass das traditionsreiche Schifferhaus in Homberg zum Ende diesen Monats seine Pforten schließen muss, weil einfach und verständlich die evangelische Landessynode dieses

Geld nicht mehr aufbringen kann. Es geht hier um 27.000 Euro pro Jahr.

Mein Unverständnis richtet sich vorwiegend gegen unsere beiden großen Ruhrorter Unternehmen, sprich Duisburger Hafen AG und Haniel. Da es hier um eine wirkliche soziale Einrichtung geht, deren Fortführung Duisburg europaweit gut zu Gesicht stünde, müsste es doch möglich sein, dass gerade diese Firmen helfend eingreifen, weil es denen doch geldlich

gesehen wahrlich nicht schlecht geht. Und man darf nicht vergessen, dass diese beiden Unternehmen indirekt auch von dem Haus der Matrosen gelebt haben. Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn der größte Binnenhafen Europas diese fehlende Summe nicht aufbringen kann, um den Matrosen ihre „zweite Heimat“ zu belassen. Aber da ja die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, gibt es vielleicht doch noch einen Funken Hoffnung zur Rettung. Nur gut zu wissen, dass das „Welcome on board“ seine Arbeit nicht aufgeben muss, also die Seemannsmission, die Seeleute auf den Schiffen betreut.