Trauernde Großfamilie behindert Polizei und Notarzt in Duisburg-Obermarxloh
26.04.2011 | 14:34 Uhr 2011-04-26T14:34:00+0200
Duisburg. 21 Polizisten waren nötig, um eine Auseinandersetzung zwischen einer 70-köpfigen türkischen Großfamilie und ermittelnden Beamten in Duisburg-Obermarxloh zu entschärfen. Nach einem Todesfall in einem Haus hatten sie die Polizeiarbeit behindert.
Die Polizisten wollten in Obermarxloh nur eine Routineaufgabe erledigen: nach dem Tod eines 45-Jährigen ausschließen, dass der Mann Opfer eines Verbrechens geworden war. Dann aber behinderten etwa 70 Angehörige des Familienvaters die Arbeit der Beamten.
Letztlich mussten 21 Polizisten eingreifen, um die Situation auf der Uhlandstraße in Duisburg-Obermarxloh in den Griff zu bekommen. Am Sonntagmorgen (24. April) war laut Auskunft der Polizei der 45-jährige Vater einer türkischen Großfamilie verstorben. Offenbar hatte der Notarzt im Totenschein zunächst keine Todesursache angeben können. „Wir als Polizei müssen dann sicher gehen, dass kein Fremdverschulden vorliegt“, erklärt Polizeisprecher Ramon van der Maat.
Als die Polizisten im Haus der Familie an der Uhlandstraße schließlich eintrafen, waren bereits zahlreiche trauernde Familienangehörige vor Ort. Für die Ermittlungen jedenfalls hatten sie kein Verständnis. Die Polizei meldete „etwa 70 teilweise sehr aggressive Familienangehörige“. Sie sollen die Arbeit von Notarzt und Polizei behindert haben, so dass die Ermittler Verstärkung anfordern mussten. Insgesamt waren 21 Polizisten im Einsatz.
Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden oder eine Straftat gibt es nicht.

20:00
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
19:28
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:17
Dass man ständig davon liest, dass große Menschenaufgebote (meistens im Rahmen einer arabischen/türkischen Großfamilie), die Polizeiarbeit behindern, ist wohl noch keinem aufgefallen? Es ist völlig unabhängig davon, ob hier nun jemand gestorben ist oder was auch immer dazu geführt hat, dass die Polizei auf den Plan tritt: Diejenigen, die in ihrer Parallelgesellschaft leben, akzeptieren unsere Spielregeln und auch unsere Polizei schlicht nicht. Diese Menschen sind zwar physisch anwesend, im Geiste wähnen sie sich jedoch in ihrer eigenen Welt, mit eigenen Gesetzen. Ohne Großaufgebot der Polizei geht dort gar nichts mehr!
Und aus gut unterrichteter Quelle weiß ich, dass dann viele Dinge gar nicht mehr geahndet werden und langsam aber sicher immer mehr Räume entstehen, in denen das deutsche Recht schlicht nicht mehr gilt. Der Aufwand zur Durchsetzung desselben ist wegen der zur Schau gebotenen Aggressivität einfach zu groß! Wenn die Polizei auftaucht heißt es zur Warnung oft nur noch: Verp***t Euch, wir regeln das mit unserem Hodscha! - Und nicht selten ziehen die Sheriffs dann wieder ab!!!
Armes, armes Deutschland!
16:41
Nun, stobbi1411 hat völlig recht. Bin seit 11 Jahren in Essen bei der BF und kann nur sagen, sobald unser eins (und/oder Notarzt) nicht wißen wieso ein Mensch da das Zeitliche gesegnet hat, kommt die Polizei.
Nicht erst seit gestern so.....
Das es für eine Familie nicht gerade leicht ist, ist auch tatsache, aber da sind eigentlich die Duisburger Kollegen gefragt, behutsam und gefühlvoll den Angehörigen die Sachlage zu schildern.
Ist allerdings nicht immer ganz einfach, geb ich gern zu....
16:36
Ja sicher!
Wir haben für alles Verständnis. Wir werden demnächst für alle unklaren Todesursachen direkt 21 Polizeibeamte mitalarmieren. Die unklare Todesursache gilt übrigens bei fasst jedem häuslichen Tod, der durch einen Notarzt festgestellt wird. Die Großfamilien leben in ihrer Parallelwelt. Nur gelten für diese auch die Gesetze und Vorschriften in Deutschland. Ich bin dafür den Einsatz der Polizei den Angehörigen in Rechnung zu stellen. Das spricht sich sicherlich in der Parallelwelt schneller herum, als die geltenden Vorschriften und Gesetze.
15:48
Sicherlich muss manhier auch ganz klar diese Extremsituation berücksichtigen, dass gerade ein junger Familienvater verstorben war. Da können Nerven schonmal blank liegen und wenn dann noch -für die Verwandten wahrscheinlich überraschend- plötzlich die Polizei auftaucht, ist es wohl schwer den Sinn des Einsatzes zu erfassen. Hier muss auch berücksichtigt werden, dass in anderen Kulturkreisen das Trauern auch schon einmal etwas extremer ausfällt als in anderen Gesellschaften, weil man sich nicht scheut, Gefühle zu zeigen.
Darüber hinaus ist hier ja eigentlich nichts passiert.
Ein bißchen Rücksichtnahme -von Seiten der Polizei aber auch von Seiten der Angehörigen- wäre trotzdem angebracht gewesen.
Mein Beileid der Familie
15:48
@ Für alle mit dem gefährlichen Halbwissen:
Ist ein Notarzt vor Ort, kommt die Polizei immer!!!! Der kreuzt nämlich immer unklare Todesursache an und ist meistens nur da, um den Tod zu bescheinigen......das darf ja auch nur ein Arzt
15:24
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:10
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:01
Leute... Marxloh.... Det erklärt doch allet...