Thyssen-Krupp-Stahlwerker in Sorge um „Inoxum“
24.01.2012 | 16:59 Uhr 2012-01-24T16:59:00+0100
Duisburg. Die Sorge um die Edelstahlwerke wächst langsam auch in Deutschlands Stahlstandort Nummer eins. Neben Krefeld und Bochum werden sich nun Teile der Belegschaft aus Duisburg anschließen, um gemeinsam gegen die geplante Veräußerung der Edelstahlsparte zu protestieren.
In Krefeld und Bochum fürchten die Thyssen-Krupp-Belegschaften um ihre Edelstahlwerke, und auch in Duisburg sind die ersten Busse schon geordert, damit sich Duisburgs Stahlkocher den geplanten Protesten anschließen können. Nicht nur aus Solidarität, sondern weil die Edelstahlproduktion verwoben ist mit der Stahlproduktion in Duisburg.
Ein Beispiel: Mit Duisburger Stahl wird auf der Warmbreitbandstraße in Bochum Blech gewalzt. Für weitere Auslastung der Anlage sorgt das Edelstahlwerk, das seit Jahren die Walzkapazitäten mitnutzt. „Wir sehen die Achse nach Bochum bedroht“, warnt Duisburgs IG Metall -Bevollmächtigter Jürgen Dzudzek. Es geht um Auslastung, um Produktivität, um Wettbewerbsfähigkeit. „Das schwächt den Stahlverbund in der Region.
Noch ein Beispiel: Der hauptsächlich in Duisburg tätige Industriedienstleister Thyssen-Krupp Mill Services & Systems beschäftigt im Edelstahlsektor de Konzerns rund 240 Mitarbeiter, etwa in der Schlackenaufbereitung, in Instandhaltung und Verpackung. Das ist jedes zehnte Belegschaftsmitglied, hat IG Metaller Dieter Lieske ausgerechnet.
Arbeitsplatzzuwachs durch "Inoxum"
Ein weiteres Beispiel: Die erst kürzlich in „Inoxum“ umgetaufte Edelstahlsparte sollte nach den bisherigen Planungen ihre Hauptverwaltung an den Duisburger Innenhafen verlegen, ein Arbeitsplatzzuwachs von etwa 120 für Deutschlands Stahlstandort Nummer 1 . „Das ist jetzt auch in Frage gestellt“, sagt Dzudzek.
Er wendet sich nachdrücklich gegen die offenbar vom Thyssen-Krupp-Vorstand geplante Veräußerung der Edelstahlsparte an einen finnischen Edelstahl-Konzern: „Ein reiner Verkauf an Outokumpu ist für uns die schlechteste Variante.“ Weil Thyssen-Krupp Marktführer beim Edelstahl sei, empfehle sich angesichts zugestandener Überkapazitäten eine „Kooperation ohne Unterordnung“.
Am Freitag demonstrieren Stahl- und Edelstahlwerker gemeinsam in Bochum. Duisburger sind auch dabei, „nicht nur aus solidarischen Gründen, sondern auch aus Eigeninteresse“, so Gewerkschafter Dzudzek. Die ersten beiden Reisebusse waren gestern Mittag gebucht: „Vielleicht sind es bis Freitag noch ein paar mehr.“

14:55
Wo sind jetzt die grünen Politiker, die de Atomausstieg gefordert haben? Die SPD springt auch noch auf den Zug des grünen Umweltschutzes auf und vernichtet damit tausende von Arbeitsplätze.Schönen Dank
16:33
Die unsinnige "Energie-Wende" wird zu weiteren Massenentlassungen führen
Jedem der rechnen kann ist klar, wenn man ein zweites Stromerzeugungssysteme parallel und zusätzlich zum bereits vorhandenen aufbaut, dann kostet es auch garantiert das Doppelte.
Alle industriellen Großverbraucher von Strom vertreibt man durch die kommende Preisverdopplung und allen Haushalten nimmt man ebenso für die gleiche Strommenge das Doppelte an Geld für Öko-Spekulanten-Strom weg.
Wer so einen Sch... verzapft, der will natürlich auch da wo diese abläuft, mit Verordnungen aus Sch... Geld machen.
Wieso die Gewerkschafter erst jetzt wach werden, warum dieser ganze Ökoschwindel nicht sofort als Arbeitsplatz-Vernichtungs-Modell erkannt werden „wollte“, bleibt rätselhaft.
Lieber hat man die eigenen Manager als böse angefeindet, vom schlimmen Kapitalismus gefaselt und dem selbstzerstörerischen Ökowahn seinen Lauf gelassen, nach dem Motto „zurück zur Natur“ oder „wieder auf die Bäume ihr Affen“.
Aber da ist schließlich die Presse mit grün angestrichen worden, immer schön gegen AKW´s Panik zu schüren aber den „grünen
Photovolt-Dachschaden“ heftig bejubeln, weil die Anzeigekunden das so gerne lesen.
Alles was sich jetzt zeigt, haben die Grünen doch schon vor Jahrzehnten als ihr Programm für Deutschland, seine Industrie und die Bevölkerung gefordert, ob 5,-DM für den Liter Sprit oder Schließung der Hüttenwerke, Vertreibung der Chemiewerke, abschalten der Kernkraftwerke, Massenzuzug Kultur-fremder usw.
Aber es dauert halt lange bis die Betroffenen wach werden, merken wer sie in die Sch.... reitet.
13:42
Schuhindustrie, Textilindustrie, Bergbau, Elektronic- und Elektroindustrie, Stahlindustrie, demnächst Maschinenbau u. Autoindustrie alles weg.
Endlich frische Luft und Juchtenkäfer.
Ach ja die Friseure mit Abitur bleiben uns auch noch erhalten.
07:35
Wie naiv sind eigentlich die Stahlkocher? Es neigt sich dem Ende zu, die Phase des deutschen Stahlbaus. Zukünftig wird Stahl dort hergestellt, wo die neuen Absatzmärkte der Autos sind, Asien und Südamerika. Dann können wie die Türken vor fünfzig Jahren die Deutschen dahin auswandern. Und das Ruhrgebiet verkommt zur Resterampe.