Theater für Augen und Ohren: „Der kleine Häwelmann“

Großer Auftritt für den „Kleinen Häwelmann“ am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr im Theater am König-Heinrich-Platz. Das Märchen von Theodor Storm, zu dem der Duisburger Hauke Berheide die Musik komponiert hat, ist in einer Produktion des Theaters „Kontra-Punkt“ zu sehen. Sie wurde 2012 in der Düsseldorfer Tonhalle uraufgeführt.

Eine Schauspielerin und eine Sängerin erzählen die Geschichte auch mit akustischen Apparaturen und Puppen, die Duisburger Philharmoniker spielen nicht nur ihre Instrumente (unter der Leitung von Jesko Sirvend), sondern werden auch zum Bühnenbild: Sie tragen Schlafmützen und sitzen sozusagen im Betttuch des Jungen, der nicht schlafen will; so wird das Orchester zur Projektionsfläche für die Stadt, den Wald, das Meer und das Universum.

Dem kleinen Häwelmann ist nämlich sein kleines Gitterbett viel zu eng. Er will die Welt erforschen und bekommt nie genug, will in die nächtliche Stadt hinaus in seinem kleinen Rollbett, in den Wald und bis in den Nachthimmel. Der Mond wird sein Gefährte, und alle Sterne des Himmels lächeln ihm zu. Selbst die Naturgesetze beugen sich, und das Segel seines Wagens füllt sich mit seinem eigenen, kleinen Atem. Da wird er übermütig – und überschreitet seine Grenzen.

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