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Techno-Karneval

20.07.2008 | 17:45 Uhr

Duisburger hinterließen auf der Loveparade einen guten Eindruck.Ganz in Weiß führten sie den Party-Zug auf der B1 an

Trotz Regen, wurde den Tänzern mächtig warm auf dem "Highway to love". Foto: Friedhelm Krischer

Liebe ist, wenn man hüpft, tanzt und die Musik so laut ist, dass es einem in den Ohren klingelt. Rund 60 Duisburger führten am Samstag die Loveparade an und fuhren beziehungsweise standen in einer Menschenmasse aus 1,6 Millionen Feierwütigen. Der Float aus Duisburg war freilich ein Blickfang, ganz in Weiß demonstrierten die Partysanen, dass man auch im westlichen Ruhrgebiet prima feiern kann.

"Das ist der Wahnsinn. Unser Float wurde in vielen Fernsehsender gezeigt, ich denke schon, dass der Duisburger Auftritt den Menschen im Gedächtnis bleibt", erklärt Martin Menkhaus. Der Mitveranstalter der "Ultraschall"-Partys ist begeistert von der Resonanz. Es war übrigens seine erste Loveparade.

Parallelen zum Karneval lassen sich übrigens nur noch bedingt leugnen. "Viele Menschen haben sich komplett kostümiert, so wie zum Rosenmontag. Und mittlerweile ist das Publikum echt gemischt. Es waren auch viele Ältere dabei, die einfach nur gucken wollten", beschreibt Menkhaus den Techno-Wahnsinn am Rande der Strecke. Die Loveparade sei ein riesiges Volksfest geworden. Nur eben mit Musik. Und DJ Eric Smax ging das Plattendrehen vor so einer beeindruckenden Kulisse noch besser von der Hand.

Die Spontan-Aktion der Duisburger Partymacher hat sich also gelohnt, sind die Veranstalter überzeugt. Sie soll - mit ein bisschen Planung - im kommenden Jahr wiederholt werden. Der Float soll dann noch gigantischer werden. Denn in Bochum will man sich für die Loveparade vor der Haustür im Jahr 2010 empfehlen. Ideen gibt's genug. F.P.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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