Tanzprojekt zur Anti-Kriegs-Ausstellung

Ein neues Tanzprojekt von Karen Bößer wird an der „Plastikbar“ am Donnerstag, 22. Januar, um 19 Uhr im Lehmbruck-Museum vorgestellt. Die Düsseldorfer Choreographin hat es für die Ausstellung „Zeichen gegen den Krieg“ entwickelt.

Ausgangspunkt ist, dass im Zeitalter der Katastrophen mit ihren lokalen und globalen Wirkungen die Grenze zwischen realen kausalen Zusammenhängen, Verschwörungstheorien und Mystifizierungen verschwimmt. Karen Bößer untersucht Verdrängung und Selbsttäuschung als gesellschaftliche Phänomene. In „I kill-ill you“ schickt sie Performer und Zuschauer auf einen Parcours aus Illusionen und Manipulationen, der sie mit den unterschiedlichsten Wahrnehmungs- und Erklärungsmustern konfrontiert. Mit allen Sinnen gilt es zu erleben, welche Konstruktionen die menschliche Innenwelt entwirft, um die Außenwelt begreifbar zu machen. Angekündigt wird „eine Odyssee zwischen Wahn und Sinn, Verdrängung, falschen Versprechen und Vertrauen“.

Die Ausstellung „Zeichen gegen den Krieg“ bleibt bis zum 1. Februar.