Tagung über Lehmbruck

Das Lehmbruck-Museum veranstaltet am Samstag, 18. April, ein Symposion zu dem Thema „Porträt oder conditio humana? Das Menschenbild im Werk Wilhelm Lehmbrucks“. Über den bedeutendsten deutsche Bildhauer der Klassischen Moderne hat es seit 2007 keine wissenschaftliche Tagung mehr gegeben, die speziell seinem Werk gewidmet war. Zu Gast im Lehmbruck-Flügel sind renommierte Experten, die zentrale Aspekte des Werks beleuchten. Im Zentrum steht die Frage nach dem zugrundeliegenden Menschenbild, die bis heute in der Forschung virulent ist.

Um 11.30 Uhr begrüßt Kulturdezernent Thomas Krützberg die Teilnehmer. Ein Grußwort spricht Dr. Jürgen Pech, Leiter des Max-Ernst-Museums in Brühl, eine Einführung gibt Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck-Museums. Der weitere Verlauf der Tagung: Um 12 Uhr spricht Dr. Marion Bornscheuer, Kustodin für Alte Kunst und Klassische Moderne im Lehmbruck-Museums „Zur Rolle und Funktion des Porträts in Wilhelm Lehmbrucks Plastik“. Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses in Bremen, schließt sich mit dem Vortrag an „Wie der Geist die Moderne infiltrierte. Lehmbruck als kunsthistorisches Missverständnis“. Nach der Pause stellt Dr. Ursel Berger, ehemalige Direktorin des Georg-Kolbe-Museums, Berlin, Lehmbrucks Projekte für Bauwerke von Joseph Maria Olbrich, Wilhelm Kreis und Ludwig Mies van der Rohe vor. Schließlich spricht Dr. Jürgen Pech zum Thema „Conditio humana – Der Tod und das Leben im plastischen Werk von Max Ernst“. Am Ende steht eine Podiumsdiskussion mit den Referenten, Moderation: Anja Reinhardt (WDR).