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Superstar-Erpresser stehen ab 16. Juni vor dem Amtsgericht Duisburg

02.05.2011 | 15:48 Uhr
Superstar-Erpresser stehen ab 16. Juni vor dem Amtsgericht Duisburg
Sängerin Mariah Carey Anfang März bei der Oskar-Verleihung in Hollywood. Auch die 41-Jährige wurde offenbar wie Lady Gaga, Leona Lewis und Kesha Opfer der beiden Hacker aus Duisburg und Wesel. Foto: dapd

Duisburg/Wesel.Der Prozess gegen die beiden Hacker, die Stars wie Lady Gaga ausspioniert haben, beginnt am 16. Juni vor dem Amtsgericht Duisburg. Ihnen werden 130 Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz und 98 Fälle des Ausspähens von Daten vorgeworfen.

Die beiden Hacker aus Duisburg und Wesel sollen Stars wie Lady Gaga und Mariah Carey ausspioniert und unveröffentlichte Lieder mehrerer Superstars verkauft haben: Ab dem 16. Juni stehen die beiden dafür vor dem Amtsgericht Duisburg, wie ein Justizsprecher am Montag erklärte.

Den 18 und 23 Jahre alten Männern aus Duisburg und Wesel werden insgesamt 130 Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz und 98 Fälle des Ausspähens von Daten vorgeworfen. Die beiden Angeklagten haben die Taten weitgehend gestanden.

Zwischen 2009 und 2010 sollen sich die jungen Männer mit Hilfe von Trojanern - speziellen Computerprogrammen zum Ausspionieren von fremden Rechnern - Zugriff auf Computer und E-Mailadressen der Musikindustrie verschafft haben . Dabei spähten sie unveröffentlichte Lieder aus und boten sie danach zum Verkauf an. Betroffen waren den Angaben zufolge Songs von Lady Gaga, Mariah Carey, Leona Lewis und Kesha. Die Verkaufserlöse sollen mehr als 15.000 Euro betragen haben.

Einem der Männer wird zudem vorgeworfen, die Sängerin Kesha mit privaten Fotos erpresst zu haben . Die Bilddateien wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Computer der US-amerikanischen Popsängerin heruntergeladen und dann mit einer Veröffentlichung gedroht. Statt Geld forderte der Beschuldigte ein sogenanntes Shoutout . Dabei handelt es sich um die Aufnahme einer Empfehlung der Künstlerin, mit der der Hacker seinen Bekanntheitsgrad in der Szene steigern wollte.

 

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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