Zustrom der Zuwanderer am Süden vorbei

Süd..  Weit mehr als 10 000 Menschen aus Rumänien und Bulgarien leben mittlerweile in Duisburg. Aber der Stadtbezirk Süd ist von dieser Zuwanderung fast nicht betroffen. Das zeigt der jüngste Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zu diesem Thema.

Danach lebten Ende 2014 allein 18,3 Prozent dieser Zuwanderer in Hochfeld und 15,5 Prozent in Marxloh, also zusammen über ein Drittel dieser Bevölkerungsgruppe. Der gesamte Stadtbezirk Süd brachte es damals lediglich auf einen Anteil von 3,2 Prozent. Alleine Hüttenheim brachte es auf 1,6 Prozent, also die Hälfte davon. 0,7 Prozent der Zuwanderer hatte es nach Wanheim verschlagen. In den anderen Ortsteilen schwankte die Anteile zwischen 0,1 Prozent und 0,2 Prozent. Ausnahmen: In Mündelheim und Ungelsheim gab es fast keinen Einwohner aus diesen Herkunftsländern (0,0 Prozent).

Diese Zuwanderer sind übrigens nicht zu verwechseln mit den Flüchtlingen in ihren Notunterkünften. Letztere stammen aus Nicht-Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU). Sie begehren hier Asyl. Rumänien und Bulgarien aber gehören der EU an. Ihre Bürger genießen in der gesamten EU Freizügigkeit, können sich also überall frei niederlassen.