Werbeanhänger sind in Duisburg günstige Reklame am Wegesrand
21.01.2013 | 20:23 Uhr 2013-01-21T20:23:00+0100
Duisburg-Süd. Die Werbeanhänger sind in Duisburg allgegenwärtig. Für Geschäftsleute sind sie eine billige Alternative zu einer weitaus kostspieligeren Sondernutzung. Denn die Anhänger auf öffentlichen Parkplätzen kosten außer Steuer und Versicherung keinen Cent Gebühr.
Die bunten Gefährte häufen sich an manchen Stellen mehr, an anderen weniger. Egal ob Klempnerbetrieb, Supermarktkette oder die Autowerkstatt von nebenan: viele Duisburger Geschäfte machen am Straßenrand Werbung mit Anhängern und mobilen Werbetafeln . Der Stadtkasse nützt dieser Werbetrend wenig, die damit Reklame machenden Unternehmen bezahlen keinen Cent an die Stadt.
Bunter Schilderwald
Fährt man von der Stadtmitte aus in Richtung Süden auf der Düsseldorfer Straße, die ab Buchholz zur Düsseldorfer Landstraße wird, kann man sich ihrem Anblick kaum entziehen. „Manchmal meint man, das nimmt Überhand“, sagt Kfz-Meister Peter Binder. Dabei ist der Selbstständige selbst im Besitz eines solchen Werbemittels .
Für Werbung im öffentlichen Raum muss eine so genannte Sondernutzung beantragt werden. Notwendig wird er für Werbemittel wie Großplakate, Mastwimpel, Fahnen und Schilder.
Die Gebühren und Kosten sind online auf der städtischen Homepage abrufbar.
Seit drei Jahren hat Binder schon einen Anhänger in der Nähe seines Betriebs platziert. Schon lange Zeit hatte er sich einen Wegweiser zu seiner Werkstatt gewünscht. „Sonst findet uns nicht jeder.“ Der Betrieb liegt nicht unmittelbar an der Düsseldorfer Landstraße, sondern befindet sich auf einem hinteren Grundstück. Ursprünglich wollte der Kfz-Meister einen festen Wegweiser aufstellen. „Doch die jährliche Gebühr war mir zu teuer“, sagt er.
Bis zu 300 Euro habe die Stadt Duisburg für eine feststehende Werbefläche verlangt. Die Alternative, einen Anhänger an die Straße zu stellen, erwies sich als günstiger: Steuern und Versicherung kosten Binder jährlich 50 Euro. 200 Euro betrugen die Anschaffungskosten für die beiden Werbetafeln.
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12:57
... findet hier sine Vollendung. Anstatt einen planbaren festen Werbeetat mit einem soliden Wegweise, lieber einen Anhänger, der auch zeitintensiv permanent bewegt werden muss.
Aus dieser Perspektive logisch und nachvollziehbar und auch nicht anrüchig. Nur ich persönlich, würde mich "bedanken", solch ein hässliches Gebilde wochenlang vor meiner Haustür "bewundern" zu dürfen!
09:06
Ja, ich sage es, ruhrpotttypisch, ungeschminkt: ****** Reklame!
Nicht nur dass Fernsehfilme zur besten Abendessenzeit durch Reklame für Windeln unterbrochen werden, dass die Schlagzeile meiner Morgenzeitung durch einen Aufkleber von Gold-Klunkel verdeckt wird (eine Frechheit), dass die Fenster unserer Straßenbahnen mit irgendwelchem Werdedreck zugekleistert sind, die einen Blick nach Außen fast unmöglich machen ...
Nein! Jetzt muss auch noch das letzte Fleckchen freier Sicht auf unsere Stadt durch Reklameanhänger zugestellt werden. Nein, Nein und nochmals Nein!
Ich sage: Es reicht!