Wanheim lässt nicht locker
07.04.2010 | 11:13 Uhr 2010-04-07T11:13:00+0200
Die Bürgerinitiative ruft am kommenden Samstag zur zweiten Schrankendemo auf
Die Bürgergruppe „Besser leben in Wanheim“ ruft am kommenden Samstag, 10. April, zur zweiten Schrankendemo auf der Friemersheimer Straße auf. Beginn der Demonstration ist um 11 Uhr. Anlass für den Protest sind - wie auch schon vor einem Jahr - die Bahnschranken, die bei den Bewohnern Wanheims regelmäßig für Frust sorgen. Von „unhaltbaren Zuständen“ spricht Henrike Meybohm, Sprecherin der Bürgerinitiative. Die Bundesbahn versuche, „durch eine Heraufsetzung der Zuggeschwindigkeiten das Problem der langen Schließzeiten zu lösen“, so Meybohm. Mit der Änderung der Geschwindigkeit der Züge will die Bahn den Beschwerden der Bewohner nachkommen, die sich unter anderem über eben diese langenWartezeiten an den Schranken ärgern.
Allerdings sei der Effekt, erläutert Henrike Meybohm weiter, „dass wir ein deutlich höheres Lärmaufkommen haben.“ Außerdem seien die Schrankenschließzeiten durch die höhere Durchfahrtgeschwindigkeit von 50 km/h erheblich länger. Meybohm berichtet von teilweise 40-minütigen Wartezeiten an den Schranken und sogar von „Krankenwagen, die mit Blaulicht vor den geschlossenen Schranken warten mussten.“ Die Bürgerinitiative „Besser leben in Wanheim“ fordert daher einen freien Zugang nach Wanheim und, wie bereits ein Jahr zuvor, mindestens einen barrierefreien Bahnübergang.
Die Gruppe fühlt sich von der Politik nicht gut vertreten. Zusammen sammelten sie letztes Jahr ca. 500 Unterschriften für einen Bürgerantrag und reichten diese beim Oberbürgermeister ein. Laut eigenen Angaben warten sie bis heute auf eine Lösung, die beide Seiten akzeptieren. Alle Mitglieder der Bezirksvertretung haben einen gemeinsamen Antrag für einen barrierefreien Zugang bei der letzten Sitzung verabschiedet. Zu den Schrankenproblemen kommen nun die angekündigten Transporte von und zur Gesellschaft für Nuklear- Service (GNS) in Wanheim. „Der Transport führt auch durch Wohngebiete“, erklärt Meybohm besorgt.
Auch weiterhin sei die Gruppe darum bemüht, eine Lobby und tatkräftige Politiker für ihre Anliegen zu mobilisieren. Auch bei der Bahn AG selbst und der umliegenden Industrie werde nach Unterstützung gesucht. Am Protestzug im letzten Jahr nahmen rund 200 Menschen teil. Auch dieses Mal hoffen die Veranstalter auf eine rege Beteiligung an der Demonstration. Das Thema dieses Jahres wird lauten: „Ein Jahr danach - 2. Schrankendemo gegen den Verkehrsinfarkt und gegen Atommüll in Wanheim!“
08:30
@tom009
Ein Kluger bemerkt alles! Ein _Dummer macht zu allem eine Bemerkung!
Wer keine Ahnung hat, hält den Mund!
21:46
#tom009
Was Sie hier schreiben gehört nichtAlso sparen Sie sich Ihren Kommentar. zum Thema. Haben Sie eigenlich eine Ahnung um was es hier geht. Ich glaube nicht.Von Wanheim & seinen Schranken haben Sie keine Ahnung.Also sparen Sie sich Ihren Kommentar.
18:26
#tom009
Nachweislich fahren mehr (auch nachts) und längere Züge durch Wanheim als früher zu Berzelius- oder Mannesmann-Zeiten. Der Übergang Atroper Str. wurde außerdem von einem Schrankenwärter überwacht, der den Vekehrsfluß, anders als heute die Technik, mit Gespür für die Situation zum Vorteil Wanheims beeinflussen konnte. Ich denke, Ihre Auto-Feindlichkeit trübt Ihren Blick für die Realität. Es geht nicht darum, Autofahrern generell freie Fahrt zu verschaffen sondern um die Möglichkeit, einem Stadtteil mit 3000 Bewohnern und einer neuen Rheinpromenade ein Stück Lebensqualität zurückzugeben und die Schaffung einer innerörtlichen Infrastruktur (zB Einkaufsmöglichkeit) zu verwirklichen. Möglicherweise liegen wir ja bis auf das Thema Auto in der Einschätzung der Situation auch garnicht so weit auseinander.
09:59
an jupp 14
wenn es so tragisch ist müßte doch alles was jenseits der bahnlinie liegt nicht mehr leben.
wieviele züge fahren denn heute auf der strecke????
und wieviele waren es vor 10-15 jahren???
dann müßte es dort keine alten leute--bzw keine altbauten mehr geben.(Krankenwagen bzw feuerwehr.)
ich habe verständnis für wanheim--aber wo heute wesendlich weniger züge die stecke befahren ist dies nur jammern auf hohem lebel.
kann es sein das man den krankenwagen/feuerwehr nur vorschiebt um als autofahrer freie fahrt zu haben????
20:45
@#10 tom009
Was möchten Sie eigentlich mitteilen?? Sollte es Ihnen einmal schlecht gehen und ein Notarztwagen (also Auto, keine Kutsche oder Sänfte) nicht nach Wanheim durchfahren können, weil die Schranke mal wieder unten ist; würde dies helfen, bei Ihnen Verständnis für die Situation in Wanheim zu erzeugen? Statt billiger Polemik sollten sie es mal mit sachlichen Argumenten versuchen (wenn möglich).
14:56
An werauchimmer
das ist keine antwort.sieht so aus als wenn du noch nicht lange in wanheim wohnst.
Ihr autofahrer meint immer als erstes dran zu sein.
ist nun mal euer liebstes spielzeug--nicht wahr!!!???
habt ihr euch nicht vorher informiert wo man hinzieht???
wenn ich an eine bahnstrecke ziehe muß ich mit lärm--und weiteren einschränkungen rechnen.
aber ein--wenn ich komme muß ruhe sein.
erbärmlich.
sei froh das an der schranke keine glocke ist die bei jedem öffnen und schliessen bimmelt.
ja ich erinnere mich an die zeit!!!
als man vom luftholen hustenanfälle bekam.
erinnerst du dich noch an die schranke am hochfelder bahnhof???
die war doch mehr geschlossen als geöffnet.
heute würdet ihr autofahrer doch explodieren wenn ihr dort warten müsstet.
heute habt ihr keine zeuit mehr.nur noch in hektik.
wenn es nach euch gige würdet ihr doch dieampeln ausschalten.nur seit ihr dann zu doof über eine kreuzung zu fahren.rechts vor links kennt ihr ja nicht.
13:58
@#8:
Beindruckend, soviel Leidenslust zu erleben. Erinnerst Du Dich auch noch wehmütig an die gute alte Zeit als die Duisburger vom Betrachten der Luft Hustenanfälle bekamen ? Zieh doch nach China und geniesse Dreck und Lärm ...
11:13
an werauchimmer
wie lange wohnst du schon in wanheim???
frage mich wie so es die leute dort noch gibt ,als die bahn noch deutlich öfters fuhr und das mit höllischem lärm.
als mannesmann für ihre hochöfen mit kohle versorgt wurde.
kann es sein das man heute keine zeit mehr hat????
wenn man heute mal warten muß bricht ja gleich alles zusammen.oder fühlt man sich als autofahrer in seiner ehre gekränkt.
10:36
@#6:
Wie konnten wir Deutschen bloß die innerdeutsche Grenze öffnen, war die nicht schon immer da ?
Übrigens: dass einige Duisburger nicht in der Nähe des Kaiserbergs wohnen hat nicht nur geschmackliche Gründe ...
09:27
War der Bahnübergang nicht schon immer da?
Warum zieht man denn da hin, wenn man diesen nicht haben will?