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Waldorfschule will in den Süden

30.08.2010 | 20:37 Uhr
Waldorfschule will in den Süden
Das Gebäude der früheren (Haupt-)Schule im Angerbogen steht seit Beginn der Schulferien leer Foto: Udo Milbret/WAZ-FotoPool

Ungelsheim. Quasi über Nacht hat Duisburg eine neue Schule bekommen, eine Waldorfschule.

Seit drei Jahren gibt es die Freie Waldorfschule in Düsseldorf-Angermund. Sie zählt zur Zeit 130 Schüler in den Klassen 1 bis 8. Aber sie musste jetzt das ehemalige Verwaltungsgebäude in Angermund, in dem sie seitdem ansässig war, aus Grün­­den des Brandschutzes kurzfristig räumen.

Man habe schon länger Ausschau nach einer neuen Bleibe gehalten, berichtetet gestern Evelyn Stifter aus Düsseldorf vom Trägerverein der Schule. Da habe die Stadt Duisburg kurzfristig das Angebot ge­macht, die freien Räume der zu Ferienbeginn aufgelösten „Schule im Angerbogen“, Am Neuen Angerbach, zu beziehen. Stifter: „Wir haben vorige Wo­che den Mietvertrag unterzeichnet - für drei Monate.“ Langfristig freilich werden sie von der bislang in Wanhei­merort anässigen privaten englischsprachigen St.-George’s School genutzt.

Die Schule, die in den nächsten Jahren noch bis zur zwölften Klasse ausgebaut wird, hat aber Interesse, dauerhaft in Duisburg zu bleiben. „Wir ha­ben fast alle Eltern wirklich mitnehmen können“, so Stifter. Denn der Duisburger Sü­den, an dem man interessiert sei, liege relativ zentral im Einzugsbereich der Privatschule mit Düsseldorf im Süden, Ra­tingen im Osten und Krefeld im Westen.

„Die Waldorfschule wäre ein Gewinn für Duisburg“, er­klärte gestern Ralf Hörsken, der Chef der Bildungsholding. „Eine klare Bereicherung der Schullandschaft.“ Und da die Stadt in Zukunft weitere Schulgebäude freiziehe, ergäben sich vielleicht Perspektiven.

Martin Kleinwächter

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Kommentare
03.09.2010
11:45
Waldorfschule will in den Süden
von hoffnungslos | #1

Warum nicht in den Norden?

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