„Verrichtungsboxen“ statt Straßenstrich

Vor allem Großenbaum und Rahm sollen im neuen Flächennutzungsplan neue Wohngebiete bekommen. Wie stehen Sie dazu?

Die Bezirksvertretung hat sich dazu ausführlich informieren lassen. Die SPD, also meine Partei, wird ihre Vorstellungen dazu am kommenden Mittwoch, 21. Januar, öffentlich machen. Die CDU beschäftigt sich auch damit. Ich will der Sitzung am 29. Januar dazu nicht vorweggreifen.

Und wie steht es mit dem Straßenstrich in Ehingen?

Auch dazu wird es am Donnerstag, 29. Januar, einen weiteren Vorstoß von CDU-Seite geben, diesmal zur Ausweisung eines zeitlich begrenzten Sperrbezirks. Im übrigen gilt ja der gemeinsame Prüfauftrag der Bezirksvertretung dazu. Das Problem muss aber gesamtstädtisch gelöst werden, weil ein Verbot dort wahrscheinlich nur zur Verlagerung an eine andere Stelle führt. Denkbar wäre, nach Gelsenkirchener Vorbild irgendwo einen Parkplatz mit Verrichtungsboxen anzulegen, der von Sozialarbeitern betreut wird. Ein ganz anderes Thema ist es jedoch, ob wir diese Form der Ernie­drigung und Ausbeutung von Frauen gesamtgesellschaftlich noch länger hinnehmen wollen.