U 79 soll Duisburg und Düsseldorf weiterhin verbinden

die U79 soll nicht an der Haltestelle Froschenteich auf Düsseldorfer Gebiet enden, so hoffen die SPD-Bezirksfraktionen aus Duisburg und Düsseldorf.
die U79 soll nicht an der Haltestelle Froschenteich auf Düsseldorfer Gebiet enden, so hoffen die SPD-Bezirksfraktionen aus Duisburg und Düsseldorf.
Foto: Lars Fröhlich / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die SPD-Bezirksfraktionen aus Duisburg-Süd und Düsseldorf-Nord wollen sich gemeinsam dem Erhalt der U 79 widmen und haben dazu erste Gespräche aufgenommen. Düsseldorf hatte damit gedroht, die Bahn an der Stadtgrenze enden zu lassen wegen des Sanierungsstaus.

Duisburg.. „Es gibt viele Schnittstellen, über die man gemeinsam reden sollte“, kommentiert Beate Lieske, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Duisburg-Süd das Treffen mit den Genossen aus dem Düsseldorfer Norden im Rathaus in Kaiserswerth. Eine städteübergreifende Verbindung ist auch die U 79 - und das soll sie bleiben.

Die U-Bahn, eine der am stärksten frequentierten Strecken, muss dringend saniert werden (wir berichteten). Geschieht dies nicht, drohen die Düsseldorfer damit, die Bahn künftig an der Stadtgrenze enden zu lassen. Das wollen die Sozialdemokraten beider Städte auf keinen Fall.

Erneuerung der Technik im kommenden Jahr auf Düsseldorfer Seite

„Man war sich schnell einig, dass die Erneuerung des Zugsicherungssystems schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden muss“, sagt Beate Lieske. Bekanntlich will Düsseldorf wohl im kommenden Jahr mit der Erneuerung der veralteten Technik beginnen.

Nur noch ein gutes Jahr sieht sich die Herstellerfirma in der Lage, Ersatzteile für die Uralt-Computer zu liefern. Duisburg fehlt allerdings das Geld für die insgesamt 40 Millionen Euro teuere Sanierung. Derzeit wird darüber verhandelt, den finanziellen Anteil den Duisburger erheblich zu reduzieren. Beate Liesek spricht von hoffnungsvollen Signalen in dieser Richtung.

Nahversorgung und Lärmschutz

Auch die Nahversorgung in den Stadtteilen Angermund und Rahm, der Flughafen Düsseldorf sowie die Regionalschnellbahn RRX waren Themen des Treffens. Bei der Erweiterung der Bahn-Trasse von vier auf sechs Gleise im Streckenabschnitt vom Flughafen nach Großenbaum wollen die Fraktionen beider Städte die Forderungen nach Lärmschutz vor allem für Angermund und Rahm frühzeitig in das Planfeststellungsverfahren einbringen.

Der Gedankenaustausch über die Stadtgrenzen soll demnächst regelmäßig fortgesetzt werden.