Träumereien

Zu „Eine Strategie für neuen Wohnraum im Duisburger Süden“:

Wer möchte denn freiwillig in Duisburg wohnen, bei dem Ruf, den Duisburg genießt? Die meisten meiner Kollegen kommen vom linken Niederrhein (Häuschen gebaut). Ich freue mich schon auf den Tag, wenn ich dieser verwahrlosten und heruntergekommenen Stadt den Rücken kehren kann. Leider muss ich noch drei Jahre aushalten. Auch der Verkauf unserer Eigentumswohnung in Duissern wird nicht einfach werden. Ist egal, nur weg hier.

Zum gleichen Thema: Bedürfnisse der Industrie und des Wohnumfeldes der Bürger gleichermaßen zu berücksichtigen („Gegenseitige Rücksichtnahme in Konfliktlagen“): Eine schöne hohle Aussage, denn unsere Stadtverantwortlichen tun genau das Gegenteil.

Was sollen junge, finanzstarke Familien in Duisburg? Hohe Kita-Gebühren, schlechte Luft, und wo man heute noch schön wohnt, kommt morgen dann ein Chemielager oder eine sonstige Giftschleuder hin. Schwimmbäder und Schulen werden geschlossen und die letzten Erholungsgebiete den Reichen für ihre Villen geopfert. Und so ganz nebenbei wird auch noch der Flugzeuglärm zunehmen. Duisburg, träum weiter. Bringt erst einmal den Schei... aus den letzten Jahren in Ordnung.

Zum gleichen Thema: Da hat Milly2000 vollkommen Recht. Ergänzen möchte ich gerne noch, dass ganz wenige Ämter sich auch als Dienstleister am Bürger sehen. Der größte Teil ist träge, arrogant und faul, manchmal auch, weil die Abteilung unterbesetzt ist. Warum auch immer, wird dieses Verhalten von oben so vorgelebt? Daher geht mein Vorwurf an die Dezernenten, und es wäre toll, wenn diese mal ausgetauscht werden.

So könnte Duisburg auch mal wieder mit einem schlankeren Etat attraktiv werden, ohne dass Bauland komischerweise immer an dieselben Personen geht.