Tempo-30-Schild am Sittardsberg in luftiger Höhe

Das 30er Schild an der Ecke Altenbrucher Damm/Sittardsberger Allee hängt sehr hoch und ist für einige Autofahrer schlecht zu erkennen.
Das 30er Schild an der Ecke Altenbrucher Damm/Sittardsberger Allee hängt sehr hoch und ist für einige Autofahrer schlecht zu erkennen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Einrichtung einer nächtlichen Tempo-30-Begrenzung auf der Sittardsberger Allee sorgt für Ärger. Das neue 30er-Verkehrsschild wurde ungünstig angebracht. Und es gab bereits Geschwindigkeitskontrollen.

Süd..  Wer nachts im Süden mit dem Auto unterwegs ist, dem könnten die neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgefallen sein. Vorausgesetzt, die Verkehrsteilnehmer haben ihre Augen in Richtung Himmel gerichtet. Denn anfangs der neuen 30er-Strecke an der Sittardsberger Allee hängen die Verkehrszeichen in einer Höhe von fast drei Metern.

Kontrollen auf Sittardsberger Allee

Leserin Marion Thiel hat sich über die Einrichtung der Tempo-30-Schilder geärgert. Ihr und noch einigen Lesern mehr ist vor allem die unglückliche Anbringung an einem Ampelmast ein Dorn im Auge. Selbst wenn Verkehrsteilnehmer geradeaus von der Düsseldorfer Landstraße darauf zufahren, ist das Verkehrszeichen leicht zu übersehen. Erst recht kritisch ist es für Kfz-Fahrer, wenn sie vom Altenbrucher Damm rechts auf die Sittardsberger Allee abbiegen. Höchstens im Augenwinkel könnte ihnen die nächtliche Tempogrenze auffallen.

Was bei den Lesern unserer Zeitung noch zusätzlich für Verdruss gesorgt hat, waren Tempokontrollen, die die Stadt Duisburg im neu geschaffenen Tempo-30-Bereich bereits vorgenommen hat. Manch ein Verkehrsteilnehmer fühlte sich davon verschaukelt.

Stadt will nachbessern

Umstrittenes Tempolimit

Stadtsprecherin Susanne Stölting bestätigt, dass es nach der Einführung des nächtlichen Tempolimits Radarkontrollen auf der Sittardsberger Allee gegeben hat. Doch Autofahrer, die das Schild am Sittardsberg womöglich übersehen hatten, wären nicht unwissend in die Messung geraten. „Die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer wurde auf Höhe der Arlberger Straße vorgenommen“, so die Sprecherin. Vom Sittardsberg bis zum Messpunkt kämen Autofahrer noch an vielen weiteren Tempo-30-Schildern vorbei. Weil bis zum Messpunkt noch mehrere Querstraßen entlang der Sittardsberger Allee liegen, müssen nach deren Einmündungen immer wieder Schilder darauf hinweisen.

Dennoch sieht die Stadtverwaltung Nachbesserungsbedarf. Zwar bleibt das Schild am Sittardsberg auf drei Metern Höhe. Dafür gibt es laut Stölting nach oben hin keine Grenze. „Es darf nur nicht unter 2,20 Metern angebracht werden“, sagt sie. Am Sittardsberg soll jedoch ein weiteres Schild auf der anderen Straßenseite montiert werden, damit auch vom Altenbrucher Damm aus die Tempogrenze eindeutig zu erkennen ist.