Straßenstrich

Zu „Bürger wehren sich gegen Verrichtungsboxen am Strich“: Es wäre eigentlich lustig, wenn es nicht so ernst wäre. Da kommen ein paar Nutten, okkupieren ein Stück Straße und die Gemeinde muss auch noch für deren „Unterkunft“ aufkommen? Ich fass’ es nicht. Und an allen Ecken fehlt das Geld…

Zum selben Thema: Zum einen ist es sicher nicht die „Unterkunft“ der Nutten, über die wir hier reden. Wo die Nachfrage nach Sex ist, da kommt das Angebot hin. Und machen wir uns mal nichts vor: Die Nachfrage ist überall. Nun haben die Anwohner natürlich die Möglichkeit, auf diese Art der Boxen zu verzichten, mit all seinen Folgen: Wild parkende Autos, in denen eindeutige Vorgänge stattfinden (was insbesondere Kindern schwer zu erklären sein dürfte) sowie rumliegende Gummis, Taschentücher, Kippen, Flachmänner und andere Dinge. Zum anderen macht es die Politik nun mal, um die Allgemeinheit vor eben jenen Folgen zu schützen, beziehungsweise diese Spuren nur wenig sichtbar für Anwohner zu lassen.


Ein wenig mehr Respekt vor den Nutten dürfte auch angebracht sein. Ich bin froh, dass es sie gibt, sonst würden wahrscheinlich mehr Freundinnen, Frauen, Töchter und Enkeltöchter vergewaltigt. Und das kann sicher nicht in ihrem Interesse sein.

Zum selben Thema: Andererseits wird aus dem Rathaus indes berichtet, dass Investoren für die Verrichtungsboxen bereits Schlange stehen.