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Stau am Sittardsberg bald Vergangenheit

03.01.2013 | 19:00 Uhr
Stau am Sittardsberg bald Vergangenheit
Hoffenlicht bald Vergangenheit. Der Engpass vor der Kreuzung Sittardsberger Allee/Altenbrucher Damm. Foto: Hayrettin Özcan

Buchholz. Es besteht Hoffnung, dass sich der Stau am Sittardsberg in Kürze auflöst. Jedenfalls der Rückstau, der durch die Kanalbauarbeiten am Altenbrucher Damm hervorgerufen wird (wir berichteten). Nach Auskunft der zuständigen Wirtschaftsbetriebe stehen ab nächster Woche, wenn die Bauarbeiter wieder loslegen, nur noch Restarbeiten wie das Asphaltieren der Straßendecke an. So sieht es jedenfalls nach Aktenlage aus, der verantwortliche Mitarbeiter befindet sich zur Zeit im Urlaub.

Seit Oktober tauschen die Wirtschaftsbetriebe den Kanal aus. Er verläuft quer zur Fahrbahn – also von Gehsteig zu Gehsteig. Um nicht die komplette Straße zu sperren, wurde ein Stollen gegraben, durch den die Baumaschinen geschickt werden konnten. Während die Autos über die verbliebene Fahrspur rollten, wühlten unten die Maulwürfe der Wirtschaftsbetriebe.

Die städtische Tochter überprüft die Kanäle regelmäßig mit ihren Kameraschläuchen. „Bevor die Kamera in die Rohre lassen, spülen wir erst mal alles richtig durch. Dabei merkt man meist schon, ob das Rohr undicht ist“, erklärt ein Mitarbeiter.

Undichte Kanäle können schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Das Grundwasser kann verunreinigt werden. Verstopfungen können dazu führen, dass das Wasser wieder zurückfließt und im Waschbecken oder in der Toilette wieder rauskommt. Im schlimmsten Fall können sich Hohlräume bilden, die sogar zu Einstürzen führt. Um all das zu vermeiden, müsse man manchmal einen Stau hinnehmen.

Gabriele Beautemps



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