Stadt setzte zwei von drei Vorschlägen in Huckingen um

Drei Fahrspuren hat die Einmündung der Raiffeisenstraße in die Düsseldorfer Landstraße. Auf keine davon will die Stadt verzichten.
Drei Fahrspuren hat die Einmündung der Raiffeisenstraße in die Düsseldorfer Landstraße. Auf keine davon will die Stadt verzichten.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Sven Peters von der Düsseldorfer Landstraße machte eine Eingabe an die Stadt.

Huckingen..  Man kann als Bürger mit einer Eingabe an die Stadt auch Erfolg haben - zumindest teilweise. So erging es jetzt Sven Peters von der Düsseldorfer Landstraße. Drei Anregungen hat er im September 2014 bei der Stadt gemacht. Zwei von ihnen wurden umgesetzt, da damit nur geringe Kosten verbunden waren. Die kostspielige dritte Maßnahme, die Peters am wichtigsten war, wurde freilich zurückgewiesen. So entschied es die Bezirksvertretung.

Sven Peters wohnt an der Einmündung der Raiffeisenstraße in die Düsseldorfer Landstraße, also gleich an der großen Kreuzung, an der auch der Steinhof und das E-Center Angerbogen liegen. Seine Anregungen betrafen aber nur die Einmündung der Raiffeisenstraße in diese große Kreuzung.

Tempo-30-Schild vorgezogen

Dort, direkt vor seiner Tür, erbat er, das Tempo-30-Schild vorzuziehen, das bei der Einfahrt in die Raiffeisenstraße an die 30er-Zone erinnert. Damit die Autos nicht mit hohem Tempo um die Kurve fahren und erst dahinter abbremsen. Das erledigten die städtischen Wirtschaftsbetriebe im November.

Ein zweiter Vorstoß galt dem Hinweis auf den Ausweichparkplatz für den Steinhof. Als solcher gilt der Schützenplatz Im Ährenfeld. Und darauf wird kurz vor der Kreuzung, in Höhe vom Steinhof selbst, bereits hingewiesen. Sven Peters hat beobachtet, dass Autofahrer die fünf Parkplätze gegenüber von seiner Wohnung, also am Beginn der Raiffeisenstraße, fälschlicherweise für diese Steinhof-Ausweichparkplätze halten. „Weil die meist belegt sind“, erzählt er, „wenden die Autofahrer auf der Stelle und fahren zurück auf die Kreuzung.“ Dabei müssten sie die Raiffeisenstraße weiter durchfahren, um zu Im Ährenfeld zu gelangen. Auch dieses Problem hat die Stadt gelöst und in Höhe der fünf Parkplätze ein zusätzliches „P“-Schild mit dem Hinweis „250 Meter“ aufgestellt.

Nur mit dem dritten Vorschlag des Huckingers konnten sich weder Stadtverwaltung noch Bezirksvertretung anfreunden. Ei­gentlich, so hatte Peters argumentiert, wäre ja ein Kreisverkehr für diese Kreuzung angemessen. Er würde das Gasgeben vor der Haustür vor der auf Rot springenden Ampel beenden.

Remberger Straße als Vorbild

Ersatzweise hatte Sven Peters angeregt, dann aber wenigstens die Raiffeisenstraße auf den 100 Metern vor der Kreuzung schmaler zu machen, um dadurch vor seinem Haus oder auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch ein paar Stellplätze anzulegen. Vorbild dabei war für ihn die Einmündung der Remberger Straße in Huckingen.

Aber dann müsste, so hieß es, die Ampelanlage neu programmiert werden, weil die separate Geradeaus- und Rechtsabbiegerspur aus der Raiffeisenstraße ja entfallen würde. Außerdem würden parkende Autos die Sicht auf die Kreuzung verschlechtern. Die Kosten der Änderung, so die Stadt, stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen.