Stadt: Geforderter Rettungsweg besteht längst

Wedau..  Stadtsprecherin Susanne Stölting bittet im Streit um den Rettungsweg zum Wambachsee noch einmal um Klarstellung: Bereits heute gebe es einen Weg auf der Südseite des Wambachs. Dieser Weg ist auch durch den Verkauf der umstrittenen Baugrundstücke nicht bedroht. Er aber erfülle die Voraussetzungen ei­nes Rettungswegs auch zum Seeufer. Und deshalb habe die Stadt ihre Verpflichtung gegenüber der Bür­ger­gemeinschaft Wedau bereits erfüllt.

Mit Wambach ist dabei der Stichkanal gemeint, der als Überlauf des Wambachsees in den Dickelsbach dient. Der immer wieder zitierte Trampelpfad von der Straße Im Licht zum Nordufer des Sees „ist und war, wie bereits geschildert, kein offizieller Weg und ist und war nicht Bestandteil des Vergleichs“, betont Stölting.

2013 hatte sich die Stadt mit der Bürgergemeinschaft Wedau vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf geeinigt. Sie verpflichtete sich für den Fall, dass die umstrittenen Baugrundstücke verkauft werden „und deshalb die bisherige vorhandene Zuwegung zum Wambachsee entfällt, unverzüglich eine ausreichend breite, hinreichend verkehrssichere und auch den Anforderungen des Rettungsdienstes genügende Zuwegung zum Seeufer zu schaffen.“