Sitzungen im Internet übertragen

Süd..  Mit einer Anfrage, vier Anträgen zur Neuauflage des Flächennutzungsplans (FNP) und einem Prüf-Antrag zur Öffentlichkeit der Sitzungen der Bezirksvertretung will sich die Wählergruppe Junges Duisburg (JUDU) in die Sitzung der Bezirksvertreter am heutigen Donnerstag, 17 Uhr, im Bezirksamt, Sittardsberger Allee 14, einbringen.

Ihr Bezirksvertreter Frederik Engeln bittet in einer Anfrage um Aufklärung hinsichtlich des schadhaften Pflasters am Bahnhofsvorplatz in Großenbaum. Er beantragt außerdem, die Stadtverwaltung möge prüfen, ob die Sitzungen der Bezirksvertretung nicht per Livestream im Internet übertragen werden und dort dann abgerufen werden können.

Zur Neuauflage des FNP, also den stadtplanerischen Perspektiven bis 2027, legt das Wählerbündnis vier Anträge vor. Einer von ihnen befasst sich mit der Planung eines neuen Stadtteils auf dem ehemaligen Rangierbahnhof zwischen Wedau und Bissingheim. Junges Duisburg will dabei den Standort der Sportanlage des Vereins ETuS Wedau an der heutigen Stelle festschreiben. Es will im Bereich der Waldfläche Entenfang/Masurenallee die Möglichkeit schaffen, eine Kleingartenanlage anzusiedeln, falls die heutigen Eisenbahner-Kleingärten von Wedau verlegt werden müssen. Das Wählerbündnis plädiert für einen Verzicht auf eine zusätzliche Rheinbrücke und beantragt, die Wohnbaufläche Am Kollert in Serm nicht nur als Reserve-Wohnbaufläche auszuweisen, sondern als tatsächliche Wohnbaufläche.