Sirenen als Allheilmittel
02.10.2008 | 12:13 Uhr 2008-10-02T12:13:00+0200Nach Informationen der Bürgerinitiative "COntra Pipeline" erhält der in Arbeit befindliche Gefahrenabwehrplan nur Sirenenalarm und Messgeräte für die Feuerwehren vor Ort als wesentliche Sicherheitsvorkehrungen
Sich vom Alarm- und Gefahren- Abwehrplan für die umstrittene CO-Pipeline keine Wunder zu versprechen, davor warnt jetzt Erich Hennen von der Bürgerinitiative „COntra Pipeline”. Sämtliche Initiativen würden sich zur Zeit damit beschäftigen. Fakt aber sei: Dieser Plan regele in erster Linie nur, welche Informationswege bei einem Störfall zu beschreiten seien. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für die Bevölkerung seien davon nicht zu erwarten. „Rettungseinsätze der Feuerwehr sind nach wie vor nicht möglich – aufgrund der Eigengefährdung”, sagt Hennen. Feuerwehrleute könnten allenfalls unter schwerem Atemschutz und für etwa 20 Minuten im Einsatzgebiet vorgehen. Das aber genüge gerade, um die Lage zu erkunden. Evakuierungen, wie sie nötig wären, könnten in dieser Zeit nicht durchgeführt werden. Wie es aussehe, so Hennen, werde der Plan gerade einmal regeln, dass die örtlichen Feuerwehren Messgeräte bekämen. Wirksame Hilfe wäre aber nur möglich, wenn sofort nach Windrichtung und -stärke gesagt werden könnte, welche Bevölkerung wie zu evakuieren sei. „Stattdessen wird auf Sirenenalarm gesetzt, der aber Unkundigen gerade nicht sagt, was sie zu tun haben.” Es bleibe eben dabei, dass damit die Fehler bei Planung und Bau nicht korrigiert werden können. Hennen: „An die allein 50 Schwachpunkte imSüden laut Veenker-Gutachten wagt sich Bayer nach wie vor nicht heran.
17:36
Lieber Joe, dieser Kommentar ist so arm, dass er wegen der darin enthaltenen politischen Einfalt schon weh tut . Billigste Polemik und nichts dahinter!
Die BI und die betroffenen Bürger wissen sehr genau unter welchen Umständen damals zugestimmt wurde. Sie wissen auch sehr genau, wer heute an ihrer Seite steht, jedenfalls nicht die CDU mit den braunen Bundesgenossen und den willfährigen Grünen im Rat. Schon gar nicht der nicht nur in diesem Fall mundtote OB, der seine Wähler und Bürger im Stich läßt und lieber in die nächste Bratwurst beißt.
Der Rücknahmeantrag der Grünen war reiner Populismus, da dieses Gesetz nicht zurückgenommen werden kann.
Fr. Walsken, die sich gemeinsam mit der BI den Bürgern gestellt hat, als Mutter der Pipeline zu beteichnen ist bestenfalls als naive Uninformiertheit zu werten, schlechtestenfalls als vorsätzliche Beleidigung.
09:49
Hallo Cooper,
selbstverständlich geht es hier um die Sache, daher habe ich ja darauf hingewiesen, dass entgegen der Meinung von Politikkritiker unter #2 gerade nicht schwarz-grün die Bayer-Pläne unterstützt sondern eine parlamentarische Mehrheit im Landtag aus den Fraktionen von CDU, SPD und FDP. Die Grünen haben wiederholt Anträge eingebracht um den Bau zu stoppen, das Enteignungsgesetz rückgängig zu machen usw. Alles wurde von den genannten drei Fraktionen abgelehnt.
Weiter habe ich darauf hingewiesen, dass die SPD da mit einer gespaltenen Zunge spricht. In Duisburg ist sie gegen die Leitung und in Düsseldorf werden die Pläne befürwortet, zumindest nicht gekippt - und das nicht nur von der Mutter der Pipeline, Frau Walsken, aus dem Duisburger Süden, sondern von allen vier Duisburger SPD-Abgeordneten. Alle vier haben schließlich dem Enteignungsgesetz auch zugestimmt und der Rücknahme auf Antrag der Grünen widersprochen.
Die Wahrheit tut oft weh - muss aber auch einmal so deutlich öffentlich gemacht werden!
Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, wie Du, lieber Cooper, darauf kommst, dass ich mich vergasen lasse möchte?
07:41
Hallo Joe,
ich habe mit den Grünen NICHTS am Kopf.
Es geht hier um die Sache, aber lieber grün als tod!
Wenn du willst kannst du dich ja vergasen lassen, ich nicht! Wünsche dir trotzdem ein langes Leben...
22:36
Aha Joe! Erwischt! Bist Du ein guter Grüner !?!?!? Danke für den Wink mit dem Gartenzaun!
21:55
Sirenen als die einzige Alibi- Sicherheits-Maßnahme !!!
Das mit den Sirenen ist ja tolle Sache, da kann sich jeder ausrechnen wann seine Sekunde geschlagen hat. So schnell und so weit kann bei einem Giftgas-Störfall keiner laufen, bis er
dann umfällt.
Es ist eine unverschämte Ironie und Verdummung der Bevölkerung durch die Bayer-Werke!
Der Bayer-Konzern weiß selber nicht wie gefährlich seine verlegte CO-Pipeline seinen kann, oder will es nicht wissen. 0,5-1,0 Liter eingeatmetes Co-Gas sind tödlich, aus einer defekten Co-Pipeline von nur 20mm strömen trotz sofortiger Absperrung über 25m³ Gift-Gas aus, bis die Leitung leer ist. Da kann sich ausmalen für wie viel Menschen DIESE reicht.
Selbst bei diesem Gedanken bekomme ich keine Luft mehr.
Wann hört der Alp-Traum CO-Pipeline endlich auf????
23:35
wieso mit schwarz grüner unterstützung??? wir grünen im landtag stellen doch anträge gegen die pipeline noch und nöcher. die werden aber von schwarz-rot-gold (cdu(spd/fdp) stets abgelehnt.
hier in duisburg ist es noch schlimmer: die roten in duisburg sind dagegen und lehnen in düsseldorf alles ab was gegegn bayer ist. fragt doch mal herrn idik, frau walsken und herrn brandt. kontaktdaten gibt es auf der homepage der stadt duisburg.
20:46
Ach ja, haben die nicht auch das ZYKLON B produziert!? Jetzt liefert man Giftgas mit SCHWARZ GRÜNER Unterstützung frei Haus! Ist doch gewerkschaftlich sanktioniert! Der Uerdinger Betriebsrat findets prima!
17:25
Danke fuer die klaren Informationen.
Bayer bleibt seiner Tradition im Umgang mit Giften, mit denen Menschen ums Leben gebracht werden koennen, treu. Das Intreresse einst wie damals Gewinnsteigerung.