Schlagloch-Sanierung in Mündelheim scheiterte

Eine von drei schadhaften Stellen auf der Uerdinger Straße in Mündelheim.
Eine von drei schadhaften Stellen auf der Uerdinger Straße in Mündelheim.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Vollsperrung der Mannesmannstraße am 2. April nicht genutzt. CDU fragt nach

Mündelheim..  Drei üble Schlaglöcher auf der Uerdinger Straße machen seit Jahren den Anwohnern das Leben schwer. Leere Lkw-Sattelauflieger schrecken sie auf, wenn sie darüber scheppern. Vor allem in den angrenzenden Wohnungen in der Bonnefeld-Siedlung ist das abends und nachts eine Belastung. Umso verärgerter war man jetzt in der Bezirksvertretung Süd, dass eine für den 2. April vorgesehene Ausbesserung doch nicht zustande kam.

Die CDU in der Bezirksvertretung Süd hatte eine Anfrage dazu gestellt. „Es wäre damals für kleines Geld möglich gewesen“, ärgerte sich Bezirksvertreter Wolfgang Schwertner. Denn in der Vergangenheit hat der zuständige Landesbetrieb nur mit einem Tempolimit darauf reagiert. Tempo 30 darf dort zur Zeit gefahren werden. Weil mit der Ausbesserung eine Baustellenampel oder Umleitungsverkehr über Im Bonnefeld und Ehinger Berg verbunden wäre, hieß es noch 2014 beim Landesbetrieb, lieber reduziere man dort bis auf Tempo 10, als diese Baustelle an der stark befahrenen Straße zu organisieren. Denn die Einrichtung der Baustelle sei kostspieliger als die eigentlichen Ausbesserungsarbeiten.

Vollsperrung sollte genutzt werden

Darum war vorgesehen, die Vollsperrung der Mannesmannstraße am 2. April dafür zu nutzen. Damals wurde die dortige Überführung über die Gleisanlagen der Hüttenwerke saniert. Eine Gelegenheit, die Uerdinger Straße problemlos einspurig befahren zu können. Aber die Schlaglöcher wurden doch nicht ausgebessert.

Die CDU wollte jetzt wissen, wann diese nötige Ausbesserung nun nachgeholt wird, ob es einen neuen Termin gebe.

„Das ist ein Riesenproblem“, antwortete Bezirksamtsleiter Friedhelm Klein. „Wir brauchen jetzt die Baustellenampel.“ Einen neuen Termin gebe es nicht. „Wir haben vom Landesbetrieb nichts mehr gehört“, so Klein.

Nicht gefragt hatte die CDU nach den Gründen für das Scheitern der Ausbesserung. Nach Informationen der Redaktion lag das daran, dass damals die Temperaturen vor allem nachts (um den Gefrierpunkt) noch zu niedrig waren, um Asphalt auftragen zu können.