Rettungsdienste vorgeschoben

Zu „Wanheimer wollen Tunnel notfalls vor Gericht erstreiten“: Ich frage mich, wie dann eigentlich Alt-Wanheim noch stehen kann bzw. dort alte Leute wohnen.

Wer mal zehn Jahre zurück geht, da fuhren täglich dutzende Züge diese Strecke hin und her. Und wie lange waren dann dort die Schranken unten? Wie sind denn da Rettungsdienste bzw. die Feuerwehr nach Alt-Wanheim gelangt?

Zum gleichen Thema: Stand nicht mal in einem anderen Artikel, dass es bei wirklich dringenden Einsätzen Absprachen zwischen den Leitstellen der Feuerwehr und der Bahn gibt, dass dann der Zugverkehr eingestellt wird? Bei einem Armbruch kommt es vielleicht nicht auf zwei Minuten an. Hier fehlen klare Aussagen der Feuerwehr, ob dieses Vorgehen reibungslos klappt oder nicht.

Die Anwohner schieben hier aus meiner Sicht auch die Rettungsfahrzeuge vor, weil es ihnen selber bei der täglichen Fahrt ein Graus ist, vor den Schranken zu stehen. So geht es aber tausenden von Menschen täglich in der gesamten Bundesrepublik, die in der Nähe von Bahnstrecken wohnen.

Zum gleichen Thema: Für den Aufwand kann man diesen ohnehin aussterbenden Stadtteil abreißen, die Einwohner entschädigen und ihnen an anderer Stelle Alternativen anbieten. Das spart letztendlich Steuergelder.

Zum gleichen Thema: Wir haben uns damals in einer anderen Gelegenheit nicht getraut, vor Gericht zugehen (hinsichtlich der möglichen hohen Kosten), was ich bis heute bitterlich bereue. Um die „anhaltende Arroganz der Macht in Politik und Verwaltung“ ein wenig zu brechen, wäre es vielleicht sinnvoll, in Duisburg einen Bürgerfonds einzurichten, um daraus Anwälte zu bezahlen, damit irrsinnige Projekte (wie FOC etc.) per Gericht gestoppt werden können oder sie zumindest soweit zu verzögern, dass den sogenannten „Los Dilettantos Investoren“ die Lust vergeht, oder für uns Bürger sinnvolle Projekte fachlich begleitet werden können, um sie nach vorne zubringen. (Anmerkung: Der kommende Spruch ist nicht von mir.) „Ich gehe davon aus, dass die Verwaltung/Planung teilweise so schlampig gearbeitet hat, dass da für clevere Anwälte immer was zu finden ist, was nicht koscher ist.“ Nochmals viel Erfolg, ich drücke die Daumen!