Mehr Kinder besuchen Jugendzentren

Süd..  Die Aktivitäten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit konzentrieren sich im Bezirk Süd auf Wanheim und Hüttenheim.

In Wanheim gibt es gleich zwei Kinder- und Jugendzentren: die städtische Einrichtung an der Angertaler Straße 108 und die evangelische an der Friemersheimer Straße. An der Angertaler Straße unterstützen eine Vollzeit- und zwei Teilzeitkräfte Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, bieten Fördermöglichkeiten und sinnvolle Betätigungen an. Die kirchliche Einrichtung kann auf eine Teilzeitkraft und acht nebenamtliche Helfer zurückgreifen.

Besonders gut ist die personelle Ausstattung im Regionalzentrum Süd an der Mündelheimer Straße 117 in Hüttenheim mit vier Vollzeit- und zwei Teilzeitkräfte sowie drei Ne­benamtliche ein. Es geht darum, den jungen Leuten Werte wie Respekt und Gewaltfreiheit zu vermitteln und Mädchen gleichberechtigt zu behandeln. Wie heißt es doch dazu in dem Papier: „Der Alltag zeigt, dass Jungen und Mädchen immer noch in den klassischen Geschlechterrollen aufwachsen.“ Das Spielzentrum Süd kooperiert oft mit Vereinen der Behindertenhilfe.

In Ortsteilen mit deutlich weniger sozialen Problemen befinden sich die beiden anderen offenen Jugendeinrichtungen: das evangelische Kinder- und Jugendzentrum Arlberger Straße in Buchholz (eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft) und das Spielzentrum Süd an der Rotdornstraße in Großenbaum (zwei Teilzeitkräfte, eine nebenamtliche Hilfe).

Zufrieden stellt der Förderplan fest, dass stadtweit die Zahl der Besucher dieser Häuser deutlich gestiegen sei. Es seien heute mehr Kinder und mehr Mädchen, aber weniger Jugendliche als früher. Vor allem die wichtige Zielgruppe mit Zuwanderungsgeschichte werde erreicht.