Leise Hoffnungen auf Tempo 80 auf der A 524 in Duisburg
22.01.2013 | 18:55 Uhr 2013-01-22T18:55:00+0100
Duisburg-Rahm. Die Erprobung des Tempolimits auf der Sauerlandlinie A 45 stimmt die Lärmgegner aus Duisburg-Rahm positiv. Ihre Forderung, Tempo 80 auch auf der A 524 einzuführen, hat bei Straßen.NRW inzwischen Gehör gefunden.
Aus Lärmschutzgründen soll Tempo 80 auf der Autobahn gelten. Das ist eine Forderung des Bürgervereins Großenbaum/Rahm. Die Mitglieder befürchten nach dem Ende des Ausbaus der B 288 zur A 524 ein enormes Lärmproblem vor ihrer Haustür . Die Umsetzung eines solchen Tempolimits auf der Sauerlandlinie A 45 unter der Federführung des Landesstraßenbaubetriebs Straßen.NRW stimmt die Lärmgegner positiv.
Lärmschutz auf Autobahn
In Dortmund erproben Verkehrsforscher der Ruhr-Universität Bochum und von Straßen.NRW, wie ein Tempolimit von 80 km/h die Lärmbelästigung für Anlieger von Autobahnen eindämmen könnte. „Das ist doch schon einmal ein vielversprechendes Zeichen“, sagt Wilfrid Braun vom Bürgerverein. Er hatte bereits bei der WAZ-Diskussionsrunde auf dem Weihnachtsmarkt in Großenbaum seiner Forderung Nachdruck verliehen: „Die Tempolimitschilder stehen jetzt schon richtig, sie müssten nur noch fest verankert werden.“
Diesen Wunsch richtete der Bürgerverein bereits an die Stadtverwaltung. Doch bei Bundes- und Landesstraßen gibt es für Städte kaum Handlungsspielraum. Aus diesem Grund wandten sich die Aktivisten auch an Landespolitiker, an Straßen.NRW sowie die Bezirksregierung. Die Initiative des Bürgervereins hat immerhin ein positives Echo empfangen.
Straßen.NRW prüft Tempo-Limit
Gegen Ende des vergangenen Jahres erhielten die ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer Mut machende Post. Absender war Straßen. NRW. Aus dem Vorschlag, dass ein Tempo 80 die effizienteste Lösung sei, um die Geräuschentwicklung zu minimieren, ist ein amtlicher Vorgang geworden. Die zuständigen Fachabteilungen für Lärmschutz und Verkehrssicherheit überprüfen die Angelegenheit zurzeit.
Laut Bürgerverein könnte Straßen.NRW diese Geschwindigkeit im betroffenen Bereich testen. Aufschluss über den künftig entstehenden Geräuschpegel könnten Untersuchungen anhand von Messungen aber auch Berechnungen geben. „Wir sind gespannt, was dabei herauskommt“, sagt Wilfrid Braun. Das Beispiel Dortmund ist ein Mutmacher für viele Menschen im Duisburger Süden. Auch die Ergebnisse von dort könnten einmal direkten Einfluss auf die zulässige Geschwindigkeit auf der A 524 haben.
12:02
Wenn ich dort all die Neubauten mit dem Tenor "Hochwertige Lage im Duisburger Süden" sehe, so glaube ich, es täte diesen Bauherren gut, wenn sie vor ihrem Kauf ihren Denkapperat einschalteten.
07:09
Wenn ich all die Kommentare mit dem Tenor "Verkehr ist Schicksal und somit unvermeidbar" lese, so glaube ich, es täte diesen Kommentatoren gut, wenn sie vor ihrer Äusserung ihren Denkapperat einschalteten.
22:13
Wie am Flughafen, erst billig bauen, dann den angeblichen Lärm bekämpfen. Irgendwo leben wir im Ruhrgebiet alle in der Nähe von Lärm, trotzdem möchte ich hier nicht weg und auch keinen Friedhof daraus machen. Ich will Spaß und gebe Gas.
16:47
Na wie wärs denn, wenn wir den Verkehr total abschaffen und wieder auf Pferd und Kutsche umsteigen..........
Dann wäre die Ruihe der ANwohner bestimmt gewährleistet - Nur die müssen ihre Autos dann auch abschaffen. :-)
10:55
Was nutzt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80, wenn der LKW-Verkehr, der immerhin ca 20 dB(A) mehr als ein PKW emittiert (physikalisch ca. 64facher Schalldruck, psychisch wahrgennomme 4-fache Lärmddosis) ungehindert vorbeidonnern darf
08:05
Ich kenne und fahre seit fast 40 Jahren beinahe täglich hier vorbei. "Topgrundstücke", "verkehrsgünstig" gelegen, fanden und finden immer Ihren Abnehmer, die Baukrähne sprachen (und sprechen) für sich. Die Bauern verdien(t)en sich eine goldene Nase mit ihren Kartoffeläckern. Vielleicht hätten sich die Bauherren, die in all diesen Jahren ihr Eigentum neben die Autobahn gepflanzt haben, etwas mehr um ihre Umgebung kümmern sollen. Nur mal so: inzwischen ist die Zufahrt zum Schützen-, Tennis- und Fußballverein mit neuen EFH gesäumt worden. Ob man dort auch schon über die Abschaffung/Stilllegung der Sportplätze nachdenkt?
Für die, die noch überlegen: in Schönemark oder Rossin ist auch ganz schön ruhig.
Schlimm genug, dass Sie es in 40 Jahren nicht geschafft haben, sich in der Nähe Ihrer Arbeitsstätte eine Bleibe zu suchen und stattdessen die Umwelt mit Ihrem Fahrzeug sowohl durch Abgase und Lärm täglich zu verschmutzen.
Zumindest geht der kravattenmuffel arbeiten und schließlich gibt es die Straße hierfür. Davon ab, Tempo 80 auf der A 524? Also erstens geht sie stur geradeaus und zweitens herrscht dort vergleichsweise wenig Verkehr. Sollte Tempo 80 auf den Autobahnen kommen, fährt man eben Land-/Stadtstraßen... stellt dann meist die kürzere Wegstrecke dar und von der Geschwindigkeit her ist man dann sozusagen fast gleichgestellt... ist doch super... mehr Verkehr in den Innenstädten und ihren Randbezirken... :P Ps. Ich wohne unweit der A 40 und dank des Flüsterasphalts hört man nichts mehr, selbst die Motorengeräusche werden scheinbar verschluckt... Das wäre eine Maßnahme!
Sie sind ja ein richtiger Fuchs...
07:08
Sollte sich der rot/grüne Weltverschlimmbesserungsdilettantismus auch hier durchsetzen - vor dem uns Christopherus & Co. bewahren möge - dann kann sich der Steuerzahler die Millionen für einen aufwändigen Lärmschutz sparen. Das Geld kann dann sinnvollerweise für Reparaturen an kaputten Straßen verwendet werden. Ansonsten. In die Tonne mit dieser Idee!
Ja , ja die bösen Rot/Grünen. Immer dasselbe bla - bla von den Schwarz/Gelben, die glauben, nur ewiges Wachstum sei das Allheilmittel.
Sie irren: Nur eine Krebszelle wächst ewig - bis sie ihren Wirt und damit sich selbst zerstört.