Launige Gesprächsrunden in der Bezirksbibliothek

Buchholz..  Bereits zum fünften mal lädt die Bezirksbibliothek Buchholz am Donnerstag, 15. Januar, um 19.15 Uhr zum Buchholzer Autorenplausch mit Raniero Spahn und Werner Zapp ein. Die Literaturserie in der Bezirksbibliothek bietet unter der Moderation von Raniero Spahn und Werner Zapp launige Gesprächsrunden mit interessanten Gästen und Musik von Verena Merder. Zu Gast sind an diesem Abend Renate Habets und Harry Michael Liedtke. Zur Abrundung des Ganzen steuern die gastgebenden Autoren kleinere literarische Beiträge aus eigenen Federn bei.

Renate Habets, 1945 geboren, war über dreißig Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Geschichte an Gymnasien im Duisburger Norden. Seit ihrem Eintritt in den Ruhestand vor 14 Jahren schreibt und malt sie und hat seit dieser Zeit vier Romane und einen Erzählband veröffentlicht, zahlreiche Lesungen durchgeführt und ihre Bilder in Duisburg und Umgebung ausgestellt.

In ihrem Buch geht es um Lene, die von der Dorfgemeinschaft als Hexe verspottet und von der eigenen Familie geächtet wird. Lene fristet ein Außenseiterdasein, bis sie sich in Rudi, den reichen Fabrikantensohn aus Köln verliebt. Die Flucht in die Großstadt erweist sich für die eigenwillige Bauerntochter als schicksalhafte Entscheidung. Mit viel Gespür für die Nöte und Ängste starker Frauen zeichnet sie in ihrem Roman „Die rote Lene“ ein einfühlsames Bild eines Außenseiterlebens vor und nach den beiden Weltkriegen.

Harry Michael Liedtke stammt aus Bielefeld und lebt in Gladbeck. Im Hauptberuf arbeitet er als Industriekaufmann, nebenher betätigt er sich als Setzer, Drucker, Korrekturleser, Filmkritiker und Sphäronaut. Seit ein paar Jahren wirkt Harry Michael Liedtke auch als Autor. Er ist Organisator von Lesungen und Kulturveranstaltungen und Mitgründer und Vorsitzender des Kulturfördervereins „Leuchtfeder“. Im Juni 2009 erschien sein Erzählband „Begräbnis auf dem Mond“, der 2012 neu aufgelegt wurde. Sein Lebensmotto: Namen sind was für Grabsteine. Und Buchrücken.

Der Eintritt ist frei – Literatur für’n Chapeau Claque.