Klartext reden

Zu „Zum XXL-Bad im Duisburger Süden gibt’s keine Alternative“:

Da machen Sie doch mal „Nägel mit Köpfen“ und reden als „Kümmerer“ Klartext! Wenn das XXL-Bad denn nun endlich kommt, wie gedenkt man, dem Verkehrsaufkommen Herr zu werden? Die Situationen an beiden Enden des „Neuen Angerbachs“ sind heute schon grenzwertig. Oder überlässt man alles der „Schwarmintelligenz“?

Zu weiteren Asylbewerberheimen in Süd: „ ...ich habe bisher keine solche Tendenz entdecken können“. Dann machen Sie lieber mal die Ohren auf, bevor es zu spät ist.

„Jeder Einzelne muss einen eigenen Sanierungsvertrag abschließen.“ Das bedeutet im Klartext: Wer den pfiffigeren Vertrag aushandelt (aushandeln lässt) wird besser entschädigt? Wird hier das Klassenprinzip in der Bürgerschaft neu belebt?

Wenn der Mannesmannacker das Problem ist, was ist dann Logport 2? Zig tausende Lkw-Bewegungen im Jahr bedeuten Lärm, Dreck und Gefahr (auch gesundheitlich) entlang der Strecke. Dabei ist das Gelände noch nicht einmal komplett vermietet…

Da sind wohl noch ein paar Dinge offen...

Zum selben Thema:

Solange die Politik in Duisburg die Bürgermeinung und den Bürgerwunsch nach Gutsherrenart einfach verdrängt, wird die Zahl der Protestwähler und Demonstranten, zu denen ich nach Lesen Ihrer Zeilen auch bald gehören werde, immer größer werden.

„Alle maßgeblichen Leute, vom Oberbürgermeister angefangen, befürworten diese Lösung“. Solche Befürworter beinhalten ja erst recht Ablehnung. Denen geht die Meinung der Bürger so etwas an bestimmten Körperteilen vorbei, lästiger als Fliegen. Die Kinder können heute nicht mehr schwimmen, weil man die alten Bäder hat verrotten lassen, um sie dann umzunutzen. Ein Spaßbad ist keine Lösung. Niemand wird den Eintritt bezahlen können/wollen.

Heimliches Einschleusen der Asylanten erzeugt bei der erzwungenen Nachbarschaft auch keine Begeisterung. Diese Asylanten haben durchaus Unterstützung verdient, diese wäre auch im bereits bestehenden Zeltlager gegeben gewesen. Alternativ böte sich auch der Kaiserberg an, in der Nachbarschaft der Herren Jäger & Co..

Die Aussichten, den ÖPNV nach Rahm zu bringen, seien gering? Warum dieses? Die DVG gehört meines Wissens immer noch Duisburg und hat einen Versorgungsauftrag für Rahm genau so wie für Hamborn. Das müsste bei diesen überhöhten Preisen doch locker zu stemmen sein.

2015 scheint für den Süden kein gutes Jahr zu werden.