Keine optionalen Flächen in Serm

Serm..  Einstimmig angenommen wurden in der vergangenen Sitzung der Bezirskvertretung Süd zwei gemeinsame Anträge von SPD, Grünen und Linken. Beide lehnen es ab, optionale Wohnbauflächen in Serm zu schaffen.

Die Teilräumlichen Strategiekonzepte für Duisburg 2027 sehen eigentlich vor, mit Wohnen am Rheinbogen (östlich der Barberstraße) und An der Bastei optionale Wohnbauflächen zu schaffen. Das lehnte die Bezirskvertretung aber ab. Karl Ergoi, Bezirksvertreter für Serm, sagt zum Wohnen am Rheinbogen: „Das ist ein Riesenstreifen, der städtebaulich gar nicht da reinpasst.“ Außerdem sei Serm bezüglich Sicherheit und Lärmschutz, insbesondere was die B288 betrifft, nicht ausreichend vorbereitet auf entsprechend mehr Anwohner.

Ebenfalls abgelehnt hat die Bezirskvertretung optionale Wohnbauflächen An der Bastei. Zur Begründung heißt es im Antrag, man habe regulären neuen Wohnbauflächen zugestimmt. Im Gegensatz zu diesen wird auf optionale Wohnbauflächen nur zurückgegriffen, wenn reguläre nicht realisiert werden. Ein Ersatz sei wegen entsprechender regulärer Flächen „nicht notwendig“.