Irmgard Appelrath: Die gute Seele der Begegnungsstätte ist tot

Irmgard Appelrath (l.), wie man sie kannte: angeregt im Gespräch in der Awo-Begegnungsstätte, hier mit Helga Greilich im Jahr 2011.
Irmgard Appelrath (l.), wie man sie kannte: angeregt im Gespräch in der Awo-Begegnungsstätte, hier mit Helga Greilich im Jahr 2011.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Irmgard Appelrath starb im Alter von 92 Jahren. 1978 gründete sie den Awo-Ortsverein Duisburg-Süd mit. In Ungelsheim war sie bekannt und geschätzt.

Ungelsheim.. Irmgard Appelrath ist tot. Sie verstarb am Sonntag im Alter von 92 Jahren. Ihr Herz schlug für die Awo. 1978 gründete sie den Awo-Ortsverein Duisburg-Süd zusammen mit Herbert Schäfer und Gottfried Pohlig. Sie half mit, dass die Begegnungsstätte für Jung und Alt an der Harzburger Straße 1 entstand. Später kümmerte sie sich engagiert und tatkräftig um den Umzug der Begegnungsstätte in die größeren Räume an der Braunlager Straße. Sie war die gute Seele der Begegnungsstätte und wann immer man kam, sie war dort und kümmerte sich um den reibungslosen Ablauf.

Noch im hohem Alter war die Ungelsheimerin in der Begegnungsstätte anzutreffen, vor allem beim Seniorentreff am Mittwoch, wenn die Frauen gemeinsam Kaffee tranken.

Irmgard Appelrath wirkte meist im Hintergrund. Doch trotzdem kannte sie jeder, der mit der Awo zu tun hatte. Sie lud Kindergarten-Kinder in ihren Garten ein und half, wo sie konnte. „Menschen wie Irmgard Appelrath sind die starken Säulen, auf denen die ehrenamtliche Arbeit der Arbeiterwohlfahrt aufbaut“, heißt es denn auch im Nachruf der Duisburger Awo-Geschäftsführung.

1992 wurde Irmgard Appelrath mit der höchsten Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt, der Verdienstmedaille, ausgezeichnet. Auch Sohn Walter engagiert sich beim Wohlfahrtsverband. „Die Awo-Duisburg wird sie in ehrenvoller Erinnerung behalten“, heißt es in einem Kondolenzschreiben.