Hang am Autobahnkreuz Süd gerät ins Rutschen

Autobahnkreuz Süd:
Autobahnkreuz Süd:
Foto: Poll
Was wir bereits wissen
Durch die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen ist der aufgeschüttete Hang am Autobahnkreuz Süd in Duisburg ins Rutschen geraten. Für den Bau der neuen Autobahn 524 bedeutet dies allerdings keine Gefahr. In der kommenden Woche werden die Bauarbeiten fortgesetzt.

Duisburg.. Und er bewegt sich doch. Die starken Regenfälle der vergangenen Tage sind Schuld, dass der aufgeschüttete Hang am neuen Autobahnkreuz Süd ins Rutschen geraten ist. Doch keine Sorge: Die neue Autobahn 524, die oben auf der Kuppe liegt, ist nicht in Gefahr, versichert Olaf Wüllner von Straßen NRW: „Regen und Erdarbeiten, das ist eben eine unheilige Allianz“, sagt der Ingenieur.

Weil die Kanalschächte noch nicht eingebaut sind, läuft das Regenwasser, das auf die höher gelegte Fahrbahn der A 524 prasselt, zur Zeit die Anhöhe herunter und nimmt auf dem Weg einiges an Erdreich mit. Das soll sich allerdings bald ändern. Kommenden Montag kehren die Bauarbeiter aus der Weihnachtspause zurück und beginnen dann im Laufe der Woche damit, die Fahrbahndecke zu asphaltieren und die Kanalschächte einzuziehen.

„Dann ist sozusagen Bergfest“, kommentiert Wüllner. Anschließend wird der Straßenverkehr in beide Fahrtrichtungen auf die neue Trasse umgeleitet und mit den Bauarbeiten auf der alten B 288 begonnen. Die Fahrbahn Richtung Krefeld wird ebenfalls höher gelegt.

Auf einen genauen Zeitpunkt will sich der Diplom-Ingenieur Wüllner nicht festnageln lassen. Das hängt nicht zuletzt vom Wetter ab. Denn nicht nur Dauerregen, auch Schnee und starker Bodenfrost bringt den Zeitplan ins Rutschen.